Posts by EGZ

    Hallo,
    das Biggetal-Signalproblem habe ich schnell einmal nachgestellt und anschließend mit Erfolg behoben. Die Lösung findest Du auf Deiner eigenen Homepage beschrieben, nämlich hier im Unterkapitel 11.14.2... ^^

    Die Einrichtung eines zusätzlichen Ordners OpenRails im Verzeichnis der Route und die Einlagerung verschiedener relevanter Dateien darin, ist ein ziemlich alter Hut und vermutlich hilft diese Medizin auch bei GR5. Wenn nicht gibt es ja vielleicht noch eine Antwort auf Deine zum gleichen Thema gestellte Anfrage bei trainsim.com.

    Gruß EGZ

    Hallo zusammen,
    der "Krimi" geht weiter, und zwar hier! Mittlerweile ist nicht mehr von Brücken die Rede - nun rücken die U-Bahn-Tunnel am Alexanderplatz in den Fokus. Aber nichts Genaues weiß man, denn offenbar schweigt die Kommunikationsabteilung der BVG bisher beharrlich.

    Gruß EGZ

    Hallo Freunde der Straßenbahn,
    der rbb (Rundfunk Berlin-Brandenburg) hat heute Neuigkeiten zur Inbetriebnahme der "Urbanliner" vermeldet: Ab dem morgigen Montag sollten diese in den Fahrgastverkehr kommen, aber - Überraschung - der Termin ist wieder einmal geplatzt! Es fehlt weiterhin die Zulassung durch die Aufsichtsbehörde… Es ist die Rede von erforderlichen Nachberechnungen, aber Genaueres verrät die BVG nicht. Das erinnert irgendwie an das bereits in der Vergangenheit diskutierte Gewicht der Bahnen im Zusammenhang mit den maroden Berliner Brücken… Hier die Meldung.

    Gruß EGZ

    Hallo zusammen,
    ich lege noch einmal nach…

    250 028 auf dem Weg nach Rostock…

    Während 250 134 und 250 170 in einem Lokwartegleis von neuen Aufgaben träumen, rangiert im Hintergrund 250 028 in Rostock Seehafen zum nächsten Güterzug. In Kürze rücken diese drei Energiebündel dann im Heimat-Bw Neustrelitz ein. :)

    Gruß EGZ

    Guten Abend miteinander,
    endlich erreicht der IC 2076 den "Speckgürtel" Berlins, zielstrebig nähert er sich dem Berliner Hauptbahnhof. Der erste Teil dieser letzten Etappe reicht allerdings nur bis zur Landesgrenze…


    Nach Durchfahrt des Bahnhofs Blankenfelde wählt der IC 2076 am Abzweig Glasower Damm den Weg gen Westen, um zur Anhalter Bahn zu gelangen. Die Dresdner Bahn hingegen führte ursprünglich geradeaus weiter bis zum Anhalter Bahnhof in Berlin. Damit Züge nicht mehr durch den Westteil Berlins verkehren mussten, baute die Deutsche Reichsbahn bereits Anfang der 1950er-Jahre den Berliner Außenring (BAR) als Umgehungsbahn. Mit dessen Inbetriebnahme(n) konnten zugleich die die Kopfbahnhöfe in West-Berlin stillgelegt werden - Züge der Dresdner Bahn wurden von nun an über den östlichen BAR nach Berlin Ostbahnhof sowie Berlin-Lichtenberg geführt. Die verbliebene S-Bahn-Verbindung zwischen Berlin-Lichtenrade und Rangsdorf wurde mit dem Mauerbau eingestellt, aber die nicht einmal 3 km lange Stichstrecke von Mahlow zum S-Bahnsteig in Blankenfelde wurde bis September 1991 weiter bedient: Hier verkehrte der "Blaue Bock" - der Name leitete sich von der anfangs eingesetzten V15-Lok in blauer Farbgebung ab, die einen Steuerwagen zog bzw. schob. Ein Bild aus dem Jahr 1975 ist hier zu finden.


    Der Betriebsbahnhof Diedersdorf bietet die Möglichkeit für Zugüberholungen. Die Lok 298 336 wartet mit einer Übergabe zu ihrem heimatlichen Rangierbahnhof Seddin auf die Überholung durch den IC 2076.


    Wenig später brummt die RB22 vorbei. Die dieselelektrischen Triebzüge der Baureihe 646 haben auf der Verbindung zwischen Potsdam Hbf und Berlin-Schönefeld Flughafen die früher üblichen Züge mit By- sowie Doppelstockwagen abgelöst, aber das blieb nur eine kurze Episode: Zum Jahreswechsel 2011/12 sollten eigentlich die neuen Talent-2-Triebzüge der Baureihe 442 zum Einsatz kommen, deren Zulassung sich allerdings deutlich verzögerte, so dass wieder auf mit der Baureihe 143 geführte Doppelstockzüge zurückgegriffen wurde.


    An der Genshagener Heide wird der BAR wieder verlassen und über die sog. "Kramerkurve" - benannt nach Erwin Kramer, DDR-Verkehrsminister und DR-Generaldirektor - die Anhalter Bahn erreicht. Zur Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofs in 2006 wurde auch ein Verlassen der Kurve in Richtung Berlin ermöglicht.


    Seit 1998 befindet sich in Großbeeren ein Güterverkehrszentrum (GVZ). Mit dessen Inbetriebnahme verlagerte sich der Containerumschlag vom innerstädtischen Hamburger und Lehrter Bahnhof (HuL) in Berlin-Moabit vor die Stadtgrenze und erfordert seitdem zusätzliche LKW-Transporte in die Stadt. Das HuL-Containerterminal wurde 2003 geschlossen und vom innerstädtischen Bahnhof sind lediglich zwei Gleise verblieben, die zur Anbindung des nahen Westhafens unentbehrlich sind. Der dortige Betreiber, die städtische BEHALA, hat die Gelegenheit genutzt und ein konkurrierendes Containerterminal auf dem Hafengelände errichtet. Das GVZ Großbeeren wurde dennoch mehrfach erweitert. Der IC 2076 braust mit 160 km/h am dortigen Portalkran vorbei.


    Die ICE-Linie 28 Hamburg-Altona - München Hbf bildet einen Einsatzschwerpunkt für die Neigetechnik-ICE der Baureihe 411. Kurz hinter der Landesgrenze kommt es in Brandenburg zur Zugbegegnung des ICE 1607 mit dem IC 2076. Für den in Einzeltraktion verkehrenden ICE-T ist kein Halt im Bundesland Brandenburg im Fahrplan vorgesehen - erst in Lutherstadt Wittenberg erfolgt ein kurzer Stopp. Noch bis 2017 wird es dauern, bis die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Nürnberg und Erfurt in Betrieb genommen wird und diese Züge nicht mehr durch das Saaletal fahren.

    Der Kellner im BordBistro räumt bereits die Tische ab, es sind nur noch wenige Kilometer durch das Berliner Stadtgebiet zu absolvieren,, bis der IC 2076 sein Ziel erreicht hat, aber das wird Gegenstand der nächsten Folge sein!

    Gruß EGZ

    Hallo Cris,
    ich bin selbstverständlich heute mit Tagesanbruch sofort (zugegeben: eine leichte Übertreibung) als "mobiles Vor-Ort-Team" ausgeschwärmt… :)

    Ich habe auch keine Hinweise gefunden, dass dort eine Vmax 60 km/h gültig ist. Letztlich ist es aber auch irrelevant, denn auf der Brücke erreicht die Tram lediglich eine Geschwindigkeit von etwa 42 km/h (handgemessen mit Navi-App), die noch geringer ausfällt, wenn aus westlicher Richtung kommend eine Lichtsignalanlage vor dem Haltestellenbereich zum Halt zwingt. Die Haltestelle selbst wird auf der Tramtrasse zudem auch noch von Linienbussen angefahren. Jenseits der Haltestelle in östlicher Richtung hat meine Messung allerdings tatsächlich 60 km/h Geschwindigkeit ermittelt - dort ist aber der Brückenbereich bereits überwunden.

    Nun, das ist alles eh noch spekulativ… Erst einmal ist abzuwarten, wann die Züge überhaupt eine Zulassung erhalten.

    Gruß EGZ

    Hallo Frank,
    in der Aufgabendatei verwendet Dein Vorhaben in der Sektion Outcomes des jeweiligen Events die Parameter StartIgnoringSpeedLimits ( ) bzw. StopIgnoringSpeedLimits ( ).

    Diese wurden in OpenRails offenbar nicht umgesetzt: Im Source-Code ActivityFile.cs sind nur die Einträge ActivitySuccess | ActivityFail | ActivateEvent | RestoreActLevel | DecActLevel | IncActLevel | DisplayMessage für Ortsereignisse in der Sektion Outcomes zur Verwendung vorgesehen.

    Gruß EGZ

    Hallo Straßenbahnfreunde,
    und wieder einmal wurde in der Berliner Zeitung die Berichterstattung zum Thema "Urbanliner" (siehe auch hier) fortgesetzt - bedauerlicherweise hinter der Bezahlschranke. Dennoch sei der Link auf den Artikel genannt und ich fasse den Inhalt kurz zusammen: Der im Jahre 2013 begonnene Beschaffungsprozess mündete "zeitnah" im Jahre 2020 in eine Bestellung bei der Fa. Bombardier. Zwischenzeitlich ging die Tramfertigung an die Fa. Alstom über und für das Frühjahr 2025 war ein Fahrgasteinsatz avisiert worden. Dazu kam es allerdings nicht, da die Technische Aufsichtsbehörde die Betriebserlaubnis nicht erteilt hatte und man mittlerweile aufgrund des hohen Zug-/Achsgewichts ein Einsatzproblem angesichts maroder Brückeninfrastruktur erkannt hat.

    Zwar hat die Aufsichtsbehörde immer noch keine Erlaubnis erteilt, aber man ist optimistisch, dass das in Kürze geschehen wird und die ersten Züge möglicherweise noch im Februar 2026 in den Fahrgasteinsatz gelangen werden. Man hat eine geeignete Tramlinie identifiziert, auf der es lediglich eine "gefährdete" Brücke gibt und dort soll etwa die Hälfte aller bestellten Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Für die Befahrung der Brücke mit diesem Zugtyp wird eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 55 km/h statt der sonst zulässigen 60 km/h angeordnet werden - so jedenfalls die Informationen der Zeitung.

    Aus meiner Sicht wäre das eine Handlungsweise mit Fragezeichen: Auf dem Brückenbauwerk liegt eine Haltestelle (S Hohenschönhausen), so dass eine Geschwindigkeitsreduzierung eigentlich "automatisch" gegeben ist. Zudem scheinen mir 5 km/h, die über Wohl und Wehe eines Brückenbauwerks (Abrissplanung besteht bereits für dieses Bauwerk - 2036-2039) entscheiden sollen, als möglicherweise etwas unterdimensioniert. Aber ich bin kein Ingenieur, der dieses fachlich beurteilen kann… Mein Fahrgast-Augenmerk richte ich dann auf die Baustellen- und Havarie-geplagte Stadt, in der Umleitungen auch von Tramlinien zur Tagesordnung gehören - und da stellt sich mir erneut die Frage einer flexiblen Verwendbarkeit dieses Zugtyps.

    Gruß EGZ

    Hallo zusammen,
    mit etwa einer Minute Verspätung hat der IC 2076 den Bahnhof Elsterwerda verlassen und strebt nun der Hauptstadt entgegen. Der Verkehr auf der Magistrale reicht bei weitem nicht mehr an den Glanz vergangener Tage heran: Fern- sowie Nahverkehr folgen einer stündlichen Taktung und im Güterverkehr dominieren Ganzzüge, die vor allem aus und nach Tschechien durchreisen.


    Noch im Dunstkreis von Elsterwerda kreuzt ein erster "Schachtelexpress" auf. Die mehrsystemfähige Baureihe 189 ist häufiger auf dieser Relation anzutreffen. Noch hat die Serienfertigung des Siemens Vectron als Nachfolger der EuroSprinter-Plattform nicht begonnen. Die gezeigte MRCE-Lok 189 996 sollte allerdings historisch korrekt noch eine gelbe Lackierung tragen... :whistling:


    Einer der wenigen größeren Bahnhöfe an der Dresdner Bahn ist Doberlug-Kirchhain, der als Turmbahnhof ausgeführt ist. Hier kreuzen sich die Strecken Berlin-Dresden (oben) sowie Halle - Cottbus (unten). Im vorgelagerten Güterbereich des oberen Bahnhofs wartet 139 554 mit ihrem aus Druckgaskesselwagen bestehenden Zug auf Überholung.


    Jene Überholung wird durch den stündlich verkehrenden RE3 erfolgen, der dem IC 2076 wenig später begegnet. Auch in Brandenburg setzt DB Regio noch auf den Einsatz älteren Rollmaterials. Der RE3 kann ein Langläufer sein: Von Stralsund Hbf an der Ostsee bis Elsterwerda im Süden Brandenburgs ist er bemerkenswerte 5h 15 min unterwegs. "Kann" ??? - zwischen Angermünde und Stralsund wird der RE-Verkehr nur zweistündlich angeboten, so dass jeder zweite RE stattdessen von und nach Schwedt verkehrt. Der von einer Lok der Baureihe 114 geschobene RE 38383 ist ein solcher "Schwedter" Zug, dessen Gesamtfahrzeit von 3h 13 min kaum erwähnenswert ist.


    Ein seltener Glücksfall ist die Begegnung mit 110 511. Die 1959 hergestellte Lokomotive der Baureihe 139 wurde Anfang 1985 in die Baureihe 110 umgebaut, um eine verunglückte Lok zu ersetzen. Ende 2000 erfolgte die Ausmusterung und von Herbst 2005 bis Herbst 2013 verwendete das AW Dessau diese Lok als Gewährleistungslok. Für diese Einsätze erhielt sie auch die auffällige Lackierung im angenäherten "IC-Look". Dieser Methusalem ist auch heute noch im Einsatz: Mittlerweile rollt sie im klassischen ozeanblau-beigen Antlitz für die Fa. PRESS - allerdings mit hässlichen LED-Scheinwerfern…


    Die höchstwertige Zuggattung zwischen Berlin und Dresden ist der EuroCity. Lediglich im EC 171 "Hungaria" verkehren Waggons der ungarischen MAV, deren Personenzugsparte seit 2007 als H-START in den Waggonanschriften firmiert. Donnerstags und freitags wird dem Wagenzug noch ein Bimdz der DBAG beigestellt und freitags zudem noch ein Bimz ergänzt - ex-Interregio-Komfort als EuroCity… Auch der EN 477 "Metropol" führte ungarische Waggons mit, verkehrte aber über Jüterbog und Falkenberg (Elster). Zurück zum Bild: Der EC 171 wird von 101 070 gezogen, die von Ende 2006 bis Ende 2014 als Werbeträger für den Eishockey-Verein Adler Mannheim diente.


    Entlang der Strecke gibt es keine nennenswerte Industrie, so dass kaum Anschlussgleise zu bedienen sind. Umso mehr Aufmerksamkeit erregt die Holzverarbeitung in Baruth. Mittlerweile wurde das Gelände zu einem vielfältigen Industriestandort weiterentwickelt.


    Größere Bekanntheit hat der Bahnhof Wünsdorf-Waldstadt erlangt. Hier befand sich seit 1952 östlich der Streckengleise ein Militärbahnhof der Sowjetarmee, von dem regelmäßig direkte Reiseverbindungen für Militärangehörige bis nach Moskau realisiert wurden. Im Jahr 1977 wurde dort ein neuer Bahnhof mit Empfangsgebäude und Schalterhalle, Warte- und Schlafsaal sowie einer Betreuungseinrichtung für Mütter mit Kindern in Betrieb genommen. Diese umfangreichen Einrichtungen waren erforderlich, da die sowjetischen Militärs mit ihren Familien aus allen Teilen der DDR nach Wünsdorf kamen, um von hier in ihre Heimat zu reisen. Mit dem Abzug der Roten Armee im Jahr 1994 wurde das Gelände kaum bis gar nicht mehr genutzt. Ab Sommer 1996 wurde das dortige Gleis 16 noch einmal für den Regionalverkehr genutzt, aber das war nur eine kurze Episode. Der eigentliche Endpunkt für Regionalzüge liegt stattdessen westlich der Streckengleise am Gleis 7. Dort steht der RE7 bereit, der von hier aus über die Berliner Stadtbahn Richtung Dessau in Sachsen-Anhalt reist. Für den gezeigten RE 38873 wird die Fahrt aber bereits in Roßlau (Elbe) enden, so sieht es der Fahrplan vor. Und erneut wird das bereits bekannte Wagenmaterial zusammen mit einer Lok der Baureihe 143 eingesetzt. Da der Zug auch einen Halt im Bahnhof Flughafen Berlin-Schönefeld einlegt, darf der Steuerwagen die Aufschrift "Airport-Express Schönefeld" tragen, obwohl der Komfort in der 1. Klasse nicht einmal ansatzweise an die Economy Class der Fliegerei heranreicht.


    Eine Baustelle am Bahnsteiggleis in Dabendorf zwingt den IC 2076 ins Gegengleis und zugleich zur Reduzierung der Geschwindigkeit. Aber zeitlich liegt er gut im Fahrplan und bis zum Berliner Außenring ist es nicht mehr weit.

    Eine Etappe bleibt noch zu absolvieren, davon wird dann bald zu berichten sein.

    Gruß EGZ

    Ich würde dann, so wie Tigerhead schrieb, eher beim 1.51 bleiben wollen. Der Himmel ist für mich wichtig.

    Hallo,
    der Himmel ist auch für mich wichtig, sonst würde ich dieses Thema hier gar nicht versuchen, voranzutreiben. Die Resonanz registriere ich - freundlich formuliert - als "sehr verhalten".

    Die Entscheidung für die V1.5.1 kann man so treffen, aber bevor man dieses in die Tat umsetzt, kann ein nochmaliger Blick in die Änderungshistorie zur Version 1.6 hilfreich sein… Ich will auf keinen Fall auf die Verringerung des Z-Fighting (Vermeidung Signalflackern…) verzichten und auch die neue Kurvenüberhöhung halte ich für einen begrüßenswerten Fortschritt für das Simulationserlebnis. Ein Ausstieg aus der Fortentwicklung durch das Festhalten an einer Softwareversion ist machbar, bedeutet allerdings auch Stillstand. Und der wird spätestens dann relevant, wenn Aufgaben oder Fahrzeuge neue Funktionalitäten beinhalten, die erst nach dem Ausstieg realisiert wurden.

    Ich wähle lieber einen zukunftsfähigen Lösungsansatz… Konkret bedeutet das: Ich erarbeite mir eine sicherlich nicht vollends perfekte, aber für mich befriedigende Lösung! Und da ich wahrlich nicht mit Superkräften ausgestattet bin, kann das ein jeder ebenso - als wesentliche Ressource muss man vor allem Zeit investieren.

    Mein momentaner Zwischenstand, die Uhrzeiten sind jeweils im F10-Monitor ablesbar:

    Frühling

      

    Sommer

      

    Frühling (Nacht)

    Alle gezeigten Bilder wurden nicht nachbearbeitet - in Beitrag #9 habe ich die gewählte Vorgehensweise bereits aufgezeigt. Für kommende Woche ist die Veröffentlichung der V1.6.1 angekündigt, deshalb pausiere ich erst einmal mit meinen Tests…

    Gruß EGZ

    Hallo Frank,
    Du solltest Deinen Schnappschuss noch einmal mit diesem Himmel in der Version 1.6 wiederholen - Du wirst dann eine merklich andere Darstellung bemerken. In der Entwicklung zur V 1.6 wurde die Darstellung des Himmels neu programmiert. Etwas vereinfacht gesagt wirkt es auf mich wie der Austausch einer 100 Watt gegen eine 25 Watt Glühbirne. Diesen Effekt kann man mittlerweile auf einer Vielzahl von Screenshots beobachten (GR-Forum, trainsim-Forum, …), die schlichtweg keinen normalhellen Himmel mehr zeigen.

    Ein Austausch der Texturen löst dieses Problem nicht, da die Texturen nicht ursächlich sind - es steckt offenbar eher in den Parametern der Shader. Jene sind seit der Neuprogrammierung bereits vorkompiliert und somit auch nicht mehr manuell zu verändern, außer man steigt in die Programmierung ein.

    Ich behelfe mir momentan mit einer deutlich aufgehellten SkyDome1.png, einer grundsätzlichen Bild-Aufhellung mittels der OR-Optionen und einer farblichen Nachbehandlung durch den Einsatz von ReShade… 100%ig befriedigend sind die Ergebnisse nicht, aber in meinen Augen besser als die meisten veröffentlichten Screenshots!

    Die weitere Verwendung der V1.5.1 wäre für mich ein Rückschritt. Die Verwendung der OR-CZSK-Version ist für mich auch keine Alternative, da deren Entkopplung von der "amtlichen" OR-Weiterentwicklung bereits in der V1.4 erfolgte. Aber letztlich kann und sollte das jeder so halten wie er will. :)

    Gruß EGZ

    Guten Abend,
    der IC 2076 jagt weiterhin dem Fahrplan hinterher:


    Kaum liegt Radebeul West im Rücken des Intercitys begegnet ihm der RE 17443 aus Leipzig Hbf. Auch wenn im Sommer 2010 die Baureihe 143 noch im Regionalverkehr dominiert, ist die Lok mit der Ordnungsnummer 952 nicht allgegenwärtig. ;) Bisher konnte ich mich noch nicht dazu durchringen, jedem Triebfahrzeug eine individuelle Loknummer zu gönnen. Vermutlich wurde der gezeigte Zug mit einer Leipziger Lok bespannt. Auch der Steuerwagen dieses Zuges ist ein Kompromiss: Im realen Leben verkehrten hier Steuerwagen der Bauart 762 - das sind jene mit dem Knick in der Frontpartie, siehe Bahnbilder.de. Klammert man das Modell aus dem WupperExpress aus, ist ein solches Fahrzeug für Open Rails nur als Raubkopie verfügbar und wird daher von mir nicht eingesetzt…


    In Coswig steht eine Lok der Baureihe 241 abgestellt. Lange Zeit wurde diese mit 4.000 Pferdestärken hochgerüstete Ludmilla-Splittergattung vor Ölzügen von und zum Tanklager Rhäsa eingesetzt, so auch noch im Sommer 2010. Der Bahnhof Coswig wird zum Wechsel zwischen Elektro- und Dieseltraktion genutzt. Einige Jahre später gingen die Diesel-Leistungen dann auf die neue Baureihe 265 über. Zudem finden sich an den örtlichen Anschlussgleisen Unternehmen der stahlverarbeitenden Industrie, so dass dort auch Güterwagen für Coiltransporte zu entdecken sind.


    Nach der Ausfädelung der Strecke nach Nossen wird die Landschaft zunehmend malerisch und idyllisch. In sanften Kurven schaukelt der Zug seine Fahrgäste mit zahmen 120 km/h dem Betriebshalt in Priestewitz entgegen.


    Die Verspätung von etwa vier Minuten ist zwar nicht tragisch, aber die Zugkreuzung mit dem RE 38501, der auf der RE-Linie 18 zwischen Cottbus und Dresden verkehrt, kann nun nicht mehr im Bahnhof erfolgen. Der Fahrdienstleister wird die Fahrstraße ins Bahnhofsgleis erst nach Vorbeifahrt des Regionalzuges freigeben können. Auch die RE18 wartet in 2010 noch mit dem Einsatz der Baureihe 143 auf. Der Wagenpark wird aus y-Wagen gebildet, die nach Modernisierung und Umbau aus Wagen der Gattung Bmhe der Deutschen Reichsbahn entstanden sind.


    Vom vorgesehenen 10-minütigen Betriebshalt sind trotz der verspäteten Ankunft noch einige Minuten abzubummeln. Am westlichen Bahnhofseingang geht es einem leeren Autotransportzug gleichermaßen. Optisch auffällig ist dessen Lokomotive: Die 109 028 wurde bereits 1963 von der Deutschen Reichsbahn in Betrieb genommen und ist ununterbrochen bis zur Außerbetriebnahme Ende 1994 dem Bw Leipzig Hbf West treu geblieben. Danach verdingte sie sich bei einigen Privatunternehmen und ab Herbst 2006 hieß der Eigentümer dann EGP - Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH. Bis 2012 stand sie im regulären Einsatz und verrottete anschließend. Seit 2021 ist die Lok als Leihgabe in Weimar beim Thüringer Eisenbahnverein e.V. untergestellt und wird vom Verein erhalten und aufgearbeitet.


    Endlich kommt er, der EN 457 "Phoenix"! Zwei Jahre zuvor trug dieser Zug noch den Namen "Kopernikus" und auch ab 2012 wurde jener Name wieder für diesen Zuglauf verwendet, aber in den Jahren 2009, 2010 und 2011 firmierte er unter dem Namen "Phoenix". Dieser Nachtzug hat in Berlin vornehmlich Kurswagen übernommen, um diese nach Tschechien zu befördern - ein paar Sitzwagen der CD wurden auch mitgeführt. In 2010 war dieses die letzte verbliebene Leistung, mit der eine Skoda-Mehrsystemlok der tschechischen Baureihe 371 Berlin erreichte. Ansonsten erfolgte in Dresden ein Lokwechsel.


    Kurze Züge waren häufig im Nahverkehr anzutreffen: Im Bild festgehalten ist die RB 17607 von Elsterwerda-Biehla nach Dresden Hbf. Der Zug besteht aus der üblichen Lok der Baureihe 143, einem Mittel- sowie dem Steuerwagen. Teilweise blickt dieses Wagenmaterial bereits auf eine Karriere bei der Deutschen Reichsbahn zurück. Trotz Modernisierung sind bei mir der mangelnde Reisekomfort sowie die sommerliche Backofenhitze in den unklimatisierten Waggons als Erinnerung haften geblieben.


    Mittlerweile pünktlich wird der erste und einzige Halt im Bundesland Brandenburg erreicht: Elsterwerda. Die wenigen verbliebenen Gütergleise dienen vorrangig der Zugüberholung und der Bedienung des Anschlusses im Industrie- und Gewerbegebiet West. Dort ist ein Umschlag von Containern zwischen Straße und Schiene möglich. Ansonsten dürften sich die Gütertransporte auf durchgehende Zugrelationen konzentrieren, die vor allem auf der kreuzenden Ost-West-Trasse Ruhland - Falkenberg (Elster) über den Bahnhof Elsterwerda-Biehla verkehren. Nach einem kurzen Aufenthalt ertönt der Abfahrtspfiff und der IC 2076 setzt sich wieder in Bewegung.

    Genauso wird es sein, weiter geht es demnächst…

    Gruß EGZ

    Liebe Kunifüchse,
    auch ich sende herzliche Weihnachtsgrüße:

    Ich möchte es nicht versäumen, zum Jahresausklang denjenigen zu danken, die dieses Forum im Hintergrund unauffällig, aber aufmerksam sowie hervorragend betreuen: Mein Dank gilt heini7 und Cris für die Bereitstellung und Pflege dieser Plattform, die einen angenehmen und nutzbringenden Austausch zu unserem Hobby ermöglicht!

    Liebe Grüße sendet
    Ralph

    Hallo Frank,
    Du meinst den Karteireiter "Inhalt" im Optionen-Menü? Dieser wurde in der V1.6 separiert und befindet sich nun als eigenständiger Button auf der Hauptseite. Hinter diesem Button befinden sich zwei Karteireiter: Automatisch installiert sowie Manuell installiert. Die bisherige Funktionalität entspricht der manuellen Installation. Als automatische Installation wird eine Auswahl kompletter Streckenpakete angeboten, die "schlüsselfertig" aus dem Internet bezogen und lokal installiert werden können.

    Bei mir funktioniert die manuelle Installation wie in der vorangegangenen Version ohne Einschränkungen.

    Zu einer Fehlfunktion dieser neuen Verfahrensweise hatte Kapitaen13bei Elvastower berichtet: Bei fehlender Internetverbindung stürzt die Funktionalität ab. Ursache ist ein Programmierungsfehler - der Programmierer hatte den Umstand einer fehlenden Internetverbindung nicht in Erwägung gezogen. Es wurde im verlinkten Beitrag zwar ein Programmfix dazu veröffentlicht, der ist aber anscheinend nicht mehr verfügbar… Eine einfache Lösung dürfte für dieses Problem sein, OR einen Internetzugang zu verschaffen, sofern man nicht mit "wartungsfreien" veralteten Windows-Versionen unterwegs ist, die ein Sicherheitsrisiko bei Internetanbindung darstellen.

    Gruß EGZ

    Bei mir heisst das in den Optionen tatsächlich Disponenten-Fenster, …

    Stimmt - bei den Tastatureinstellungen finde ich auch den Begriff "Mehrspieler Disponent". Das dürfte genauso unzulänglich übersetzt worden sein wie der Fenstertitel "Kartenfenster" beim Aufruf in der Simulation.

    Ich beziehe mich aber auf das mit der V1.6 ausgelieferte (englischsprachige) Manual - Kapitel 7.5.1 "Dispatcher Tab", in dem das Fenster inhaltlich auch erklärt wird. Verwendet man die im Manual genutzten Begriffe, arbeiten die Suchmaschinen durchaus zielstrebig: "OpenRails Dispatcher" ergibt jedenfalls etliche Treffer - mit "OpenRails Disponent" bleibt meine Suche ergebnislos…

    Gruß EGZ

    Hallo zusammen,
    ein durchaus trauriger Tag sowohl für die Mitarbeiter, die Region als auch für den Fahrzeugbau der deutschen Eisenbahn: Aus und vorbei - am heutigen 17.12.2025 hat der letzte in Görlitz gefertigte Waggon das Werk verlassen. Die Fa. Alstom schließt das Werk im kommenden Frühjahr und ein Rüstungskonzern übernimmt den Standort, um dort Komponenten für Panzer zu produzieren. ;(

    Hier die Berichterstattung des mdr: https://www.mdr.de

    Gruß EGZ

    Sicherlich meinst Du das Dispatcher-Fenster - nach der Installation der V1.6 liegen die Positionswerte des Fenster häufig außerhalb des sichtbaren bzw. zulässigen Bereichs. Die vorhandenen Werte muss man manuell korrigieren. Das erfordert im Normalfall einen kurzen und einmaligen Eingriff in die Registry. Eine Beschreibung dazu findet sich bei Elvastower. Sofern die OR-Einstellungen nicht in der Registry (=Standard) speichert, sondern eine .ini-Datei als Alternative genutzt wird, muss die Bereinigung in der .ini-Datei vorgenommen werden.

    Gruß EGZ

    Hallo miteinander,
    parallel zu einer Streckenbearbeitung entstehen auch immer wieder Aufgaben. Es ist nicht vorhersehbar, ob diese jemals das Licht der Öffentlichkeit erblicken werden. So findet sich auch der IC 2076 in dieser Privatschatulle wieder, der im Fahrplanjahr 2010 zwischen Elbflorenz und Spree-Athen verkehrte…

    Eine Anmerkung sei noch vorangestellt: Im realen Leben wurde in den vergangenen Jahrzehnten stetig auf der Dresdner Bahn gebaut - erst heute ist die direkte Verbindung zwischen Berlin-Südkreuz und Blankenfelde in Betrieb gegangen. Die verschiedenen Bauzustände sind zeitlich kaum noch einzuordnen, aber sie hatten merklichen Einfluss auf Unterbrechungen und Umleitungen. Auch die Gleisbelegung beispielsweise in mehrgleisigen Abschnitten der Region Dresden ist für mich nur ansatzweise nachzuvollziehen. Will sagen: Ich war nicht vor Ort, die Umsetzung in der Simulation mag von den tatsächlichen Verhältnissen abweichen - ich bitte um Nachsicht. Nun geht es aber los:

    Frühstück in Dresden und Nickerchen nach dem Mittagessen in Westerland auf Sylt: Eine Reise mit dem Intercity "Sylter Strand" hat einige Jahre werktags diese Möglichkeit eröffnet. Sonntags war Berlin Hbf der Startpunkt, ein Zubringer aus Dresden wurde zu diesem Zug nicht angeboten. Ab dem Fahrplanjahr 2010 begann der "Sylter Strand" immer donnerstags seine Fahrt ebenfalls erst in Berlin. Zwischen Dresden und Berlin verkehrte stattdessen an jenem Wochentag ein zusätzlicher Zug in der sonst vom Intercity "Sylter Strand" genutzten Fahrplanlage. Für den erforderlichen Umstieg wurden den Reisenden immerhin drei Minuten in Berlin Hbf zugebilligt. Wer mit Kind, Kegel und Schlauchboot zur Nordseeküste unterwegs war, dürfte diese sportliche Herausforderung mit Freude angenommen haben.

    Dieses Fahrplankonstrukt resultierte vermutlich aus betrieblichen Erfordernissen: Am Mittwochabend endet der aus Westerland kommende Intercity "Sylter Strand" planmäßig bereits in Berlin Südkreuz und rückt anschließend zur Wartung im Werk Berlin-Rummelsburg ein. Für die Fahrgäste nach Dresden wird deshalb ab Berlin ein weiterer Zug bereitgestellt, der in der gewohnten Fahrplanlage des Intercity "Sylter Strand" verkehrt. Nach Erreichen des Zielbahnhofs übernachtet der Zug in der Abstellanlage Dresden-Reick und bricht frühmorgens in die Gegenrichtung als IC 2076 wiederum in der Fahrplanlage des "Sylter Strand" auf. Nach dem letzten Fahrgastwechsel in Berlin reist der Leerzug zunächst weiter nach Berlin-Rummelsburg und einige Stunden später beginnt der Wagenpark seine nächste Fahrt als IC 144 nach Schiphol.

    Damit ist das Objekt der Begierde definiert: IC 2076 Dresden Hbf ab 5.54 - Berlin Hbf an 8.20 und am Donnerstag, den 19. August 2010 vermeldet der Fahrtrichtungsanzeiger zunächst einmal "Verspätete Bereitstellung".





    Der Umlaufplan sieht die Baureihe 120 zur Bespannung des IC 2076 vor. Heute übernimmt mit 120 141 eine der letzten drei noch orientrot lackierten Maschinen diese Aufgabe. Mit dieser Lackvariante wird die Lok bis zur Abstellung im August 2011 unterwegs sein. Am Nachbarbahnsteig ist der EN 476 "Metropol" aus Budapest-Keleti pu. einschließlich Kurswagen aus Wien angekommen. Mit diesem Zug erreicht auch ein österreichischer Taurus der Baureihe 1216 Dresden, geht hier aber vom Zug. Die Lok 120 120 lauert bereits und wird diesen Zug nach Berlin Hbf weiterbefördern, wobei ein Laufweg über Falkenberg und die Anhalter Bahn gewählt wird.



    Mit ziemlich genau +10 beginnt die Reise. Die Verspätung sollte sich mit dem fahrplanmäßigen Betriebshalt in Priestewitz verrechnen, aber die S-Bahn Dresden hat möglicherweise auch noch ein Wörtchen mitzureden. Priestewitz? Ja, der direkte Weg über Neucoswig - Böhla - Großenhain Berliner Bahnhof ist derzeit gesperrt: Bei Kottewitz wird noch an der Einfädelung der Bahnstrecke Weißig-Böhla gearbeitet, die Ende des Jahres in Betrieb gehen wird. Während IC 2076 langsam an Geschwindigkeit gewinnt, rasselt auf der anderen Viaduktseite ein Güterzug in Richtung Tschechien vorbei.





    Eine erste S-Bahn-Begegnung - die S2 nähert sich Dresden Hbf. Die Vielfalt des realen Fahrzeugeinsatzes im sächsischen Regional- und S-Bahn-Verkehr ist aufgrund des überschaubaren Wagenangebots für die Simulation nur ansatzweise nachzubilden. Immerhin: Für die S2 nach Pirna findet sich ein realer fotografischer Beleg vom Vortag: https://www.bahnbilder.de/bild/deutschla…ls-s2-nach.html. Nimmt man es mit den Generationen der Doppelstockwagen nicht zu genau, sollte ein stimmiger Eindruck umgesetzt sein.



    Die Strecken in der Region Ostsachsen werden im Sommer 2010 noch von DB Regio bedient. Vielfach wird der Verkehr mit Siemens-Desiro-Classic-Zügen der Baureihe 642 abgewickelt. Bei der Einfahrt in Dresden-Neustadt trifft der IC 2076 noch die ebenfalls geringfügig verspätete Regionalbahn nach Kamenz an. Bereits im Frühjahr 2010 hatte die Städtebahn Sachsen vom VVO (Verkehrsverbund Oberelbe) den Zuschlag für das Dieselnetz erteilt bekommen und nahm zum Fahrplanwechsel am Jahresende dann den Betrieb auf. Weiterhin wurden Desiro-Triebzüge genutzt. Mitte 2019 ging dann jenem Unternehmen die Luft aus und wenig später folgte die Insolvenz. Die Verkehrsleistungen wurden per Notvergabe der MRB (Mitteldeutsche Regiobahn) zugeteilt und nach Kamenz ging es weiterhin mit den bewährten Desiros. Seit Dezember 2021 ist der Anfangszustand wieder hergestellt: DB Regio betreibt erneut das Dieselnetz, die Relation nach Kamenz wurde nun als S8 in das Liniennetz der S-Bahn Dresden eingebunden und… Überraschung! - es verkehren wie gehabt Desiros! Das ganze Tohuwabohu hat vielleicht einige Arbeitsplätze in der Verwaltung des Verkehrsverbunds gesichert - ein Nutzen der wettbewerblichen Ausschreibung offenbart sich für Betrieb, Personal oder Fahrgast nicht. Das einzige Plus ist der verdichtete S-Bahn-Takt, aber der wäre sicherlich auch ohne den ganzen Trubel realisiert worden!



    Ebenfalls gen Norden strebt die 155 122 mit ihrem aus leeren tschechischen Staubgutwagen bestehenden Ganzzug. Seit vermutlich 2007 ist sie mit Einholmstromabnehmern sowie dem Railion Logistics-Signet ausgestattet. Nicht einmal ein Jahr ist seit einer Erneuerung der nun rechteckigen Puffer vergangen als im April 2015 die z-Stellung erfolgte. Ab März 2016 hat sich das Stillstandsmanagement in Mukran der Lok angenommen. In Betrieb sollte sie nicht mehr genommen werden, aber sie bereicherte den an die Fa. Railpool veräußerten Lokbestand. Im Sommer 2019 trat sie ihre letzte Reise zur Verwertung durch die Fa. Bender an.



    Bereits in Dresden-Pieschen hatte der Fahrdienstleiter eine mehrminütige Pause verordnet. Der verspätete IC 2076 gerät auf dem folgenden Streckenabschnitt mit einer vorausfahrenden S-Bahn in Konflikt. In Radebeul West kann die S1 nach Meißen-Triebischtal endlich überholt werden.

    Soweit zunächst einmal - Fortsetzung folgt!

    Gruß EGZ

    Mit einem Bildvergleich will ich meine Anmerkungen unterlegen: Es ist Frühling, 11.40 Uhr (die giftgrünen Vegetationstexturen sind von mir allerdings bereits augenfreundlicher gestaltet)…

    Die angesprochene Wetterwahl und - einstellung, die sich offenbar großer Beliebtheit erfreut:

    Die von mir bevorzugte Wetterdarstellung:

    Das Thema ist m. E. mit einem alleinigen Austausch von .png-Dateien nur unbefriedigend zu lösen…

    Gruß EGZ

    Hallo Frank,
    im Laufe des Jahres hatte trainsim.com Probleme mit Bots - ich kann mir vorstellen, dass die Neuzulassung von Forenmitgliedern mittlerweile restriktiv gehandhabt wird und die Freischaltung ggf. manuell vom Betreiber (Eric) erfolgt. In dem Zusammenhang wäre es nicht verwunderlich, wenn der Zulassungsprozess eine längere Zeitspanne erfordert.

    ElvasTower hingegen schränkt die Downloadmöglichkeit bewusst ein: Als Forenmitglied muss man zunächst insgesamt 50 Beiträge im Forum veröffentlicht haben, um eine Downloadberechtigung zu erhalten.

    Das CS-Wetter entspricht in der Datenstruktur nicht den Content-Anforderungen von OpenRails. Unter Optionen - Experimentell wird die Einbindung von MSTS-Umgebungen angeboten - im Handbuch wird allerdings darauf verwiesen, dass das Darstellungsergebnis durchaus anders sein kann als vom MSTS gewohnt. Ich selbst habe es bisher nicht ausprobiert - in meinen Augen wäre das eine Sackgasse, da die Entwickler die OR-Möglichkeiten weiterentwickeln.

    Eine Folge dieser bisher erfolgten Veränderungen dürfte die "Verfinsterung des Himmels" sein, die ich in letzter Zeit auf fast allen gezeigten Bildern feststelle - das Himmelsblau suggeriert eine nahende Unwetterkatastrophe, die Loklackierung spiegelt wie bei einem wolkenfreien Hochsommertag und die Landschaft ist frühlingshaft grün gesättigt - meiner Meinung nach passt da nichts zusammen. Dagegen kann man auch etwas tun, aber das wird umfangreicher in der Beschreibung und dazu fehlt momentan die Zeit.

    Gruß EGZ

    Hallo Alex,
    aus dem Logfile kann ich eine eindeutige Fehlerquelle auch nicht entnehmen… :( Aber möglicherweise bist Du mit den Sounds von Ramon Munoz schon auf dem richtigen Weg:

    Das angesprochene Paket wird im Verzeichnis SONIDOS_HIRES des TRAINSET-Ordners erwartet - so sieht es die Installationsanweisung von Ramon Munoz vor. Die Dateien gehören also nicht originär in das common.snd-Verzeichnis!

    Die zur Aufgabe mitgelieferten .wag-Dateien der Güterwagen nutzen das von mir angebotene Soundset Sound UIC-Wagen (Güterverkehr), welches im common.snd-Verzeichnis liegt. Dieses Soundset greift zum Großteil auf das o.g. Paket zurück und erwartet deshalb die .wav-Dateien an dem Ort, den Ramon Munoz zur Installation vorgegeben hat.

    Also, schaue bitte noch einmal auf die erforderlichen Installationsorte…

    Gruß EGZ

    Kleiner Nachtrag: Die modernisierten n-Wagen (SP_Bn_mod, SP_ABn_mod, Sp_Bndf) von Spike werden im Logfile als fehlend ausgewiesen - das hätte bei Ausführung des mitgelieferten Batchjobs auffallen sollen… Gleiches gilt für die Verzeichnisse DB_Abteil, DRG_V20, EGZ_DB_G_Wagen_U, mlw_GERS_Hirrs7, SBB_Habbiins, NMBS-SNCB_Rens!