Hallo Bruno,
fein, dass es nun klappt - dann sollte jetzt der "Donald Duck" hoffentlich ungehindert durchstarten können!
Guten Flug bzw. gute Fahrt!
Gruß EGZ
Hallo Bruno,
fein, dass es nun klappt - dann sollte jetzt der "Donald Duck" hoffentlich ungehindert durchstarten können!
Guten Flug bzw. gute Fahrt!
Gruß EGZ
Hallo miteinander,
die Aufgabe ist ab sofort als Download verfügbar!
Ich werde nicht müde, auf das Lesen der zur Aufgabe zugehörigen Readme-Datei hinzuweisen - zudem gibt es den bewährten Batchjob, der helfen kann, etwaige Lücken im erforderlichen Fahrzeugbestand aufzudecken. An dieser Stelle noch zwei kleine wohlwollende Hinweise:
Die ReadMe benennt auch das TTB-ICE-AddOn als Voraussetzung. Wer nun denkt, diese Fahrzeuge können in einer Aufgabe zu Anfang der 90er Jahre doch gar keine Verwendung finden, liegt inhaltlich vollkommen richtig. Aber: Es werden die ICE-Sounds aus jenem AddOn benötigt - fehlt das AddOn, wird es beängstigend ruhig im Spielerzug sein!
Am ersten Halt - Düsseldorf Flughafen Terminal - befindet sich ein Wendepunkt in der Route, der unbedingt angefahren werden sollte. Unterbleibt dies, endet die Fahrt wieder am Prellbock des Gleises, auf dem die dann ziemlich kurze Reise begonnen hat.
Wie immer ist die Aufgabe auf meiner Homepage egz.bplaced.net zu finden. Möglicherweise muss die Anzeige der einzelnen Seiten der Homepage mit F5 aktualisiert werden - je nach Browser dauert es einige Zeit, bis der neueste Stand der Website automatisch angezeigt wird.
Guten Flug auf Flughöhe Null wünscht
EGZ
Hallo Silvio,
das Thema "Rangierrufnamen" ist bei mir noch offen: Auf einigen Vorbildfotos hatte ich gesehen, dass Schilder und Befestigungspunkte unterschiedlich waren. Daher will ich ich die Standard-Beschilderung der RLB-Loks nicht nutzen und stattdessen dieses Thema in einem gesonderten FreightAnim umsetzen.
Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg: Derzeit habe ich sechs verschiedene farbliche Lok-Ausführungen verfügbar. Die individuellen Beschriftungen erfolgen mit einem FreightAnim. Eine optische Anpassung an die jeweilige Vorbildmaschine ist nicht der Anspruch, aber dennoch: Die Neustrelitzer 106 674 ist im Jahr 1989 vorbildgerecht mit einem Prüf-Stromabnehmer unterwegs und die 106 774 hat wie auf einem Foto erkennbar in 1991 bereits das Rbd-Schild an irgendeinen Langfinger verloren… ![]()
Es sollen etliche Bw in den Rbd Greifswald/Schwerin und Rbd Berlin versorgt werden, so dass die Routen zwischen Ostsee und Hauptstadt mit passenden Rollmaterial aufwarten können.
Stralsund, Neustrelitz, Rostock, Rostock-Seehafen, Berlin Hbf, Berlin-Pankow, Berlin-Schöneweide, Jüterbog und Seddin stehen auf der Liste und sollen sowohl mit DR106 (ca. 5 Loks je Bw) als auch DR346 (ca. 3 Loks je Bw) im Zeitabschnitt 1985-1993 ausgestattet werden. Es ergeben sich so in etwa 70 Loks - 14 Maschinen sind bereits "auf Lager". Eine DBAG-Variante ist ebenfalls Bestandteil des Plans aber auch zunächst nach hinten geschoben.
Die Rangierloks werden mich zweifelsohne noch längere Zeit beschäftigen - eigentlich liegt mein Hauptaugenmerk eher auf anderen Dingen… Aber keine Sorge, mein Aufgabenbau profitiert auch ein wenig von diesem Vorhaben! Allerdings ist es ein privates Projekt, also ist eine Veröffentlichung nicht vorgesehen - dafür fehlen schlichtweg die Erlaubnisse…
Demnächst dann weitere Schnappschüsse! ![]()
Gruß EGZ
Guten Abend zusammen,
ein Blick zurück in den Sommer 1990:
Die Pasewalker 243 244 schleppt gemächlich einen gemischten Güterzug und erreicht gleich den Stralsunder Hauptbahnhof. Das Interesse des Fotografen gilt aber gar nicht ihr: Er wartet vielmehr darauf, dass die Fuhre endlich vorübergezogen ist und er einige Schnappschüsse der im Hintergrund erkennbaren Rangierdiesel auf den Schwarz-Weiß-Negativfilm bannen kann - vier Aufnahmen gibt der Ilford-FP4-36er-Film noch her…
Die Loks 106 970, 106 739, 106 311, 106 515 und 106 467 (v. r. n. l.) gönnen sich ein wenig Wochenendruhe und lassen sich die Sonne auf den Lack brennen.
Die Pflegezustände der Loks sind durchaus unterschiedlich… (…und die Repaints von Truckmichel einfach nur spitzenmäßig!
)
Die 106 515 ist ihrer Zeit ein wenig voraus und trägt bereits das Schild der Rbd Schwerin - dabei wird die Rbd Greifswald noch bis Mitte Oktober des Jahres bestehen. Dieser "vorauseilende Gehorsam" hat offenbar nicht auf ihre Beliebtheit eingezahlt: Bereits vier Jahre später wurde die Lok in Angermünde ausgemustert und zerlegt.
Die 243 244 hingegen bewies einen deutlich längeren Atem: Sie verkehrte ab Mitte der 90er Jahre im Nahverkehr durch Sachsen-Anhalt und Sachsen und wurde erst im Sommer 2020 in Dresden ausgemustert.
Zügig kehrte der Fotograf heim, entwickelte den Negativfilm (immer schön gleichmäßig die Entwicklungstrommel hin und her bewegen…) und freute sich über seine Bildvergrößerungen in der Dunkelkammer… ![]()
Gruß EGZ
Hallo Cris,
ich werde doch nicht in aller Öffentlichkeit meine Mittel und Methoden preisgeben und mir dadurch weitere mögliche Erfolgserlebnisse erschweren! Aber möglicherweise wird Deine Frage in einer Plauderei zu fortgeschrittener Stunde bei einem Gläschen Brause auf dem nächsten Kunifuchs-Treffen beantwortet… ![]()
Gruß EGZ
Hallo Cris,
ich tippe einmal vorsichtig auf Südthüringen 1 - Aufgabe P 3182: Die 110 220 führt den 3165 von Wernshausen nach Zella-Mehlis und kreuzt den 3182…
Gruß EGZ
Eine frühe Form des Rasengleis (vermutlich nach einer Idee der Firma GR entwickelt) - konnte sich aber bei der großen Bahn im Gegensatz zur Straßenbahn nicht durchsetzen. ![]()
Grundsätzlich ist anzunehmen, dass die DB für Nichts und Niemanden verantwortlich ist! Ergo: Der Anschlussinhaber hat den Unkrautzug zu bestellen und natürlich auch zu bezahlen...
Gruß EGZ
Hallo Martin,
Dein Video gibt die Atmosphäre dieser kleinen Rangierarbeit ausgezeichnet wieder, besten Dank dafür von meiner Seite!
Gruß EGZ
Hallo Thomas ( VEP_Dexter),
gute Wünsche zum Geburtstag sende ich Dir: Ein gesundes, fröhliches und glückliches neues Lebensjahr soll es sein!
Viele Grüße
Ralph
Guten Tag zusammen,
der Buchfahrplan des IC 1007 sieht noch knapp zehn Minuten Fahrzeit zwischen Köln-Mülheim und dem Hauptbahnhof der Domstadt vor…
In Köln-Mülheim fädelt die Strecke in Richtung Duisburg aus, die die Kölner Region mit dem Ruhrgebiet über Opladen und Hilden verbindet. Diesen Weg wählt die überwiegende Anzahl der Güterzüge.
Eine weitere optische Spielart bieten die nachgelieferten Bauserien der x-Wagen: Das seit Ende der 80er-Jahre gültige Produktdesign unterscheidet sich nur geringfügig von der vorher verwendeten Poplackierung: Aus Kieselgrau wurde Lichtgrau und statt Reinorange wurde Lachsorange verwendet - für den Laien sicherlich nicht zu unterscheiden. Eher wahrnehmbar war der zusätzliche Begleitstreifen in Pastellgelb. Eine Auswirkung auf die betriebliche Qualität hatte das neue Corporate Design zweifelsohne nicht gehabt und auch eine sonst gerne damit einhergehende "Kundenbindung" war wohl nicht zu erwarten. Letztlich konnten sich diverse Design-Agenturen konzeptionell austoben und dieses dem Steuerzahler in Rechnung stellen. Der gewählte Entwurf orientierte sich an der Temperamentenlehre von Goethe und Schiller (ich gestehe: Das habe ich mir auch nur angelesen…): Die S-Bahn-Ausführung entspricht dem "Sanguiniker" . Man kann durchaus den Schluss ziehen, dass es bereits 1986 in den Führungsetagen der Deutschen Bundesbahn erheblich an Bodenhaftung gefehlt hat!
Die nächste Zugbegegnung erfolgt mit dem FD 1920: Ein Teil des Wagenparks des Zugs mit dem Namen "Bayerischer Wald" ist auf Unterwegshalten als Kurswagen beigestellt worden: Morgens ist der Zug in Bayerisch Eisenstein mit sechs Reisezugwagen zum Reiseziel Dortmund Hbf aufgebrochen, im nahen Plattling wurden Halbspeisewagen und zweiter Gepäckwagen ergänzt. Jener wurde aber bereits in Nürnberg wieder abgezogen. In Würzburg sind dann weitere zwei Reisezugwagen vom Zug gegangen, aber dafür wurden wiederum vier Waggons hinzugefügt. Auch der Aufenthalt in Frankfurt Hbf wurde dazu genutzt, den Zug mit zwei weiteren Kurswagen zu verstärken, die aus Basel SBB kamen. Die vielzähligen Rangierarbeiten standen im Widerspruch zur zunehmenden Kostenorientierung der Deutschen Bundesbahn. So wurde der erst 1983 eingeführten Zuggattung FD - Fern-Express, die vor allem umsteigefreie Urlaubsverbindungen herstellen sollte, keine lange Zukunft mehr gewährt: Mit dem Fahrplanwechsel im Mai 1993 war diese Zuggattung Geschichte.
Der Bereich des Güterbahnhofs Köln-Deutz ist im WupperExpress 12 nur rudimentär angedeutet: Wann dieses Gebiet verändert wurde, habe ich nicht genau recherchiert. Mit der Planung und dem Bau der Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt ging jedenfalls eine großflächige Umgestaltung der Bahnanlagen in und um Köln-Deutz einher. Der ehemalige Rangier- und Abstellbahnhof Köln-Deutzerfeld wird in der Gegenwart in weiten Teilen zur Abstellung von Zügen des Personenverkehrs genutzt. Aber 1991 dürften die Güteranlagen noch genutzt worden sein. Auf den spärlich umgesetzten Gütergleisen pausieren noch einige Rangierlokomotiven - in der Nacht wird das tägliche Geschäft ihre Unterstützung erfordern.
Zwar ist es bei diesen Lichtverhältnissen nur schemenhaft zu erkennen, aber der "Jägermeister" fährt ebenfalls S-Bahn. Der Kräuterlikör bewegt sich mit 35% Alkoholgehalt durchaus am oberen Rand des Begriffs "Likör" und der Hersteller hat die Werbefläche "Bahn" gerne genutzt. Der IC 1007 bewegt sich mittlerweile im Verkehrsgebiet der Kölner S-Bahn: Lange Zeit ab 1975 blieb die Linie S 11 ein Einzelgänger, erst seit Sommer 1991 ergänzen auch Züge der S6 das wahrlich noch nicht engmaschig gewebte Netz der Kölner S-Bahn. Zudem wurde zu diesem Zeitpunkt ein S-Bahn-Vorlaufbetrieb als S 12 mit n-Wagen-Zügen in Betrieb genommen. In der Gegenwart hat sich die Anzahl der S-Bahnlinien mehr als verdoppelt und das Liniennetz soll zukünftig noch ausgeweitet werden.
Die im Bildhintergrund hell angestrahlte LANXESS arena (bis 2008: Kölnarena) ist ein wenig aus der Zeit gefallen: Zum Zeitpunkt der Vorbeifahrt des IC 1007 war noch nicht einmal der Grundstein für die 1998 eröffnete Multifunktionshalle gelegt worden.
Im nächsten Augenblick taucht der IC 118 "Karwendel" auf, den die 120 156 bereits im Stuttgarter Kopfbahnhof von einer 103 übernommen hat. Wie etliche der bisher gesehenen Fernzüge wird auch dieser Zug in Dortmund Hbf enden. Der IC 1007 "Donald Duck" hat sich zwischenzeitlich seiner virtuellen Bremsschirme bedient und gleitet nun durch den Bahnhof Köln-Deutz. Im Zuge des Baus der Schnellfahrstrecke Köln - Frankfurt wurde der Bahnhof umgestaltet und Ende 2004 wurde die Station in Köln Messe/Deutz umbenannt.
Nun muss nur noch der Rhein überquert werden: Unmittelbar hinter der Hohenzollernbrücke schließt sich der Kölner Hauptbahnhof an. Wie auf einem Präsentierteller liegt der Kölner Dom unmittelbar daneben. Der Stolz der Flugente: Die Uhr im Führerstand kündigt ein pünktliches Eintreffen an.
Eine weitere bereits ausgestorbene Zuggattung war die Citybahn, Kurzform: CB. Im Jahr 1984 als Versuch zur Steigerung der Attraktivität im Nahverkehr gestartet, wurde sie bereits elf Jahre später im Zusammenhang mit dem aufkommenden Regionalbahn- und Regionalexpress-Verkehr wieder abgeschafft. Erste Einsatzstrecke war die Verbindung von Köln in Richtung Gummersbach. Modernisierte n-Wagen bildeten den Wagenpark und Waggons sowie Loks der Baureihe 218 wurde mit der bekannten orange-grauen Pop-Lackierung der S-Bahn versehen.
Während der IC 1007 gemächlich an seine Bahnsteigkante schleicht, hat CB 6451 nach Overath Ausfahrt erhalten. Die Zeiten optisch einheitlich gestalteter Zugverbände sind bereits Vergangenheit - heute schiebt eine Lok der Baureihe 218 in ozeanblau-beiger Farbgebung den Zug und zudem hat ein Waggon bereits das moderne Nahverkehrskleid in mint spendiert bekommen. Es ergibt sich - wieder einmal - ein kunterbunter Zugverband, der sämtliche Corporate Design-Bestrebungen ad absurdum führt.
Zum internationalen Zugverkehr in Köln Hbf zählen auch die Verbindungen zwischen Belgien und Deutschland, die von Mehrsystemloks der Belgischen Staatsbahnen bis zu ihrem Zielbahnhof in Deutschland befördert werden. Der D 323 aus Oostende trifft fast zeitgleich in Köln ein. Die SNCB-NMBS hat den Zug mit einer Lok der Baureihe 18 bespannt. Hierbei handelte es sich um Splittergattung des Alsthom-Konzerns, die aus lediglich sechs Fahrzeugen bestand. Die Vier-System-Lok basierte auf einer französischen Entwicklung und wurde überwiegend noch vor der Jahrtausendwende abgestellt. Die Baureihennummer wurde später neu vergeben und seit 2009 belegen Siemens-Eurosprinter das Nummernsystem.
Zugegeben: Die im Bild sichtbare HLE 1805 verwendet einen "falschen" Stromabnehmer - hier beschränken die im Modell realisierten Animationen die vorbildgerechte Umsetzung. Aber wenn ich es nicht erwähnt hätte, wäre darüber vermutlich eh nur eine Person gestolpert… ![]()
Der IC 1007 hat nun seinen Halt in Köln Hbf planmäßig erreicht. Der Bildbericht endet zwar an dieser Stelle, aber die Beschäftigung mit der Aufgabe ist damit noch nicht vollendet: Ich strebe eine Veröffentlichung im Laufe des Monats August an und werde zu gegebener Zeit entsprechend informieren.
Gruß EGZ
Guten Abend,
bisher wurde der E 3568 von vorn abgelichtet, aber auch das andere Ende des Zuges verdient Aufmerksamkeit:
Die Postbeförderung per Bahn hatte 1994 bereits deutlich an Bedeutung verloren und drei Jahre später in 1997 wurde der eigentliche Bahnpostbetrieb nach etwa 150 Betriebsjahren eingestellt. Insofern ist es durchaus bemerkenswert, dass dem Eilzug E 3568 auf seinem Weg von Konstanz nach Offenburg in Radolfzell ein Waggon der Deutschen Bundespost planmäßig beigestellt wurde.
Hinlänglich bekannt dürften jene Bahnpostwagen sein, die mit Personal besetzt waren, dem während der Fahrt die Bearbeitung und Sortierung des Postguts oblag. Weniger im Bewusstsein verankert sind die unbesetzten Waggons, die lediglich dem Transport zwischen den Bahnpostämtern dienten. Im E 3568 läuft ein solcher vierachsiger, nicht post-eigener Schiebewandwagen mit. Seit 1977 hatte die Deutsche Bundespost bis zu 160 dieser Waggons bei der Firma Transwaggon angemietet. Auf Verlangen der DB mussten diese mit dem Signet der Post und der Aufschrift "Deutsche Bundespost" versehen werden.
Und noch ein kleiner Beifang:
Ein Triebzug der Baureihe 628.2 wartet am Nachbarbahnsteig auf Anschlussfahrgäste…
Idee & Aufgabenbau: DeafOstbahner ![]()
Gruß EGZ
Guten Abend,
es sind nur noch rund 40 Bahnkilometer bis Köln Hbf zu bewältigen. Im Buchfahrplan werden dafür 23 Minuten Fahrzeit veranschlagt - das ergibt eine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von 105 km/h: Schwindelgefühle angesichts des rasanten Tempos sind eher nicht zu befürchten!
Sanft legt sich der IC 1007 in die langgezogene Kurve hinter dem Düsseldorfer Hauptbahnhof.
Im Güterbahnhof Düsseldorf-Reisholz drückt eine 290er einen schweren Kesselwagenzug in die Abstellgleise. Die Texturen dieser ozeanblau-beigen Ausführung habe ich ein wenig an das reale Vorbild angepasst.
Am anderen Ende des Güterbahnhofs auf Höhe des S-Bahn-Haltepunkts wartet ein gemischter Güterzug auf eine Möglichkeit, sich in den S-Bahn-Takt zu mogeln. Die Einheitsloks der Baureihe 140 waren im "Brot und Butter-Geschäft" nicht wegzudenken.
Der hochwertige Fernverkehr war Anfang der 90iger Jahre noch eine Domäne der Baureihe 103. Das neue orientrote Farbkleid wurde kontrovers diskutiert und in späteren Jahren unterstrich es optisch durch Ausbleichen die enorme Beanspruchung der Maschinen. Den aus dem schweizerischen Chur kommenden EC 2 "Rembrandt" hat die 103 144 zur Mittagszeit in Basel SBB übernommen und führt ihn bis Emmerich nahe der deutsch-niederländischen Grenze. Ab dort übernimmt dann die Nederlandse Spoorwegen die weitere Beförderung des Zuges bis nach Amsterdam. Der Wagenpark wird überwiegend von den Schweizerischen Bundesbahnen gestellt. Die DB steuert Lediglich den Speise- sowie einen einzelnen Sitzwagen bei.
Trommelwirbel, Tusch und Tschingderassabum - eine S-Bahn wird überholt! Weit hat es die S6 bis nach Langenfeld nicht mehr: Lediglich zweimal Halten und dann kann der S-Bahner seine wohlverdiente Pause machen. Der IC 1007 hingegen darf auf diesem Abschnitt mit 160 Sachen dem Nahverkehrskollegen die roten Zg2-Signallichter zeigen.
Und schon wieder naht ein internationaler Fernverkehrszug: Der EC 28 bewältigt die Langstrecke von Wien Westbahnhof nach Kiel Hbf. Der Wagenzug wird zu fast gleichen Teilen von ÖBB und DB gestellt und zeigt ein zeitgemäß ziemlich buntes Bild. Für Fachmänner und Kenner sei erwähnt, dass ich bei der Verwendung der österreichischen Eurofirma-Wagen ein wenig geschummelt habe: HansP hat nur die Wagenmodelle mit den 160km/h-Drehgestellen im Angebot, der Zug ist aber eigentlich für 200 km/h zugelassen. Selbstverständlich wurde die Geschwindigkeit des Zuges in der Simulation an die Waggons angeglichen…
Der wohl bekannteste Arbeitgeber in Leverkusen ist die Bayer AG. Seit Ende der 50iger-Jahre kündet diese überdimensionale Leuchtreklame mit dem Markenzeichen von der Bedeutung des Chemie- und Pharmakonzerns. Einmalig ist das allerdings nicht: Weltweit existieren 47 sog. Großlichtanlagen mit dem Bayer-Logo.
Apropos Werbung: Gerne wurden auch die x-Wagen der S-Bahn als Werbefläche genutzt. Vor allem die Generation "Schreibmaschine" wird mit Tipp-Ex dem Fehlerteufelchen ordentlich Angst eingeflößt haben. Erhältlich ist das Korrekturmittel heutzutage immer noch! Der aufmerksame Beobachter wird festgestellt haben, dass der IC 1007 bereits die nächste S6 eingeholt hat.
Zwischen all den entgegenkommenden Schnellzügen drängelt sich auch immer wieder einmal ein Eilzug dazwischen. In diesem Fall ist es der E 3037, dessen Kastenzehner die kurze n-Wagen-Garnitur von Aachen nach Hamm zieht. Mittlerweile hat der IC 1007 das Kölner Einzugsgebiet erreicht - bald ist die Etappe geschafft…
Gruß EGZ
Guten Tag,
ich will meiner "Chronistenpflicht" nachkommen: Tagesspiegel und Berliner Zeitung (die Bezahlschranke wirkt zumindest bereits beim Tagesspiegel…) berichten gleichlautend, dass seit dem gestrigen 08. Juli die ersten beiden Urbanliner im Linieneinsatz auf der M4 gesichtet wurden.
Dem Bericht der Berliner Zeitung ist zu entnehmen, dass in den Fahrzeugen auf die Installation einen Fahrscheinautomaten verzichtet wurde. Mein erster Gedanke: So gewinnt man zwei bis drei zusätzliche Fahrgastplätze, die "erhöhte" Fahrgastkapazität (+8 Personen) wird so erklärlich…. Begründet wird dieser Verzicht damit, dass die Fahrgäste meist ein Deutschlandticket haben. Nun ja, ob Sonderregeln für einzelne Zugtypen tatsächlich kundenorientiert in einer touristisch orientierten Weltstadt sind, kann mit einem Fragezeichen versehen werden.
Eine offizielle Feier ist für den 15. Juli geplant - kein Wunder, die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus stehen im September an, der Wahlkampf beginnt nun langsam…
Gruß EGZ
Hallo miteinander,
ob das Träumchen einer S-Bahn-Überholung zwischen Düsseldorf und Leverkusen Gestalt annehmen wird, bleibt noch unbeantwortet: Zunächst steht die Einfahrt in den Düsseldorfer Hauptbahnhof an. Der Kölner Dom liegt noch in weiter Ferne, auch wenn die knapp 40 Bahnkilometer zwischen Landeshauptstadt und Domstadt nur einen Katzensprung entfernt scheinen.
Kurz vor der Einfahrt in Düsseldorf Hbf rauscht der nächste Nahverkehrszug vorbei - der E 3069 zeigt die farbliche Vielfalt Anfang der 90er Jahre auf: Eine 110.3 im ozeanblau-beigen Lack zieht einen aus Silberlingen und Mintlingen gebildeten Wagenzug von Düsseldorf nach Hamm. Zeitgenössische Fotografien bestätigen eine häufige Zugbildung aus lediglich drei Waggons sowie den Verzicht auf ein Gepäckabteil im Nahverkehr.
Endlich ist es soweit: "Düsseldorf Hbf" schnarrt es aus den Bahnsteiglautsprechern und das bedeutet für den IC 1007 vier Minuten Pause. Zumindest für einen virtuellen Lokführer genug Zeit, um sich im Bahnhof mit seinen 16 Bahnsteiggleisen einmal umzusehen: Viel S-Bahnverkehr ist zu beobachten, immerhin berühren die S-Bahnlinien S1, S6, S7, S8, S11 und S21 zu jener Zeit die Stadt mit der "längsten Theke der Welt". Auf dem Nebengleis verweilt eine S8, die zwischen Mönchengladbach Hbf und Hagen Hbf verkehrt, für einen zweiminütigen Aufenthalt.
Zweifelsohne eine Petitesse, aber ich habe insgesamt elf Lokomotiven der Baureihe 111 in S-Bahn-Ausführung aus den HansP-Modellen angefertigt, die sich inhaltlich nur in kleinen Details unterscheiden: Neben individuellen Betriebsnummern mit passenden Revisionsdaten weisen die Maschinen auch die zutreffenden Herstelleranschriften auf. Im Simulationsablauf ist das alles allerdings kaum bis gar nicht zu bemerken. Wahrnehmbar ist aber die farbliche Angleichung an die x-Wagen von German Railroads.
Ein paar Bahnsteige weiter hat sich inzwischen auch der D 442 aus Görlitz eingefunden. Dessen Nachbargleis wird vom Nahverkehrszug 8726 nach Kleve belegt, der auf Reisende wartet. Der Zuglauf führt über Neuss, Krefeld und Geldern und ab Krefeld Hbf endet die Fahrt unter Fahrleitung - die Züge auf dieser Relation sind deshalb mit einer Diesellok bespannt. Eigentlich wäre hierfür eine Lok der Baureihe 215 vorbildgerecht, die Bw Köln-Deutzerfeld und Krefeld waren wesentliche Einsatzorte jener Baureihe, aber in der Simulation mangelt es an einem Modell, welches überzeugen kann. Ersatzweise kommt deshalb eine BR218 zu Einsatzehren und befördert diesen Wendezug.
Zurück in den Führerstand des IC 1007: Pünktlich erreicht auch der D 2402 den Düsseldorfer Hauptbahnhof. Man sieht es ihm aufgrund des 70er-Jahre ozeanblau-beigen Gewands eher nicht an, aber dennoch, es handelt sich um einen internationalen Zuglauf. Am frühen Nachmittag in Luxembourg gestartet, hängt seit dem Aufenthalt in Koblenz Hbf eine Maschine der BR111 am Zug. In rund 75 Minuten wird der Zug sein Ziel Münster (Westf) erreichen.
Der Abfahrtpfiff ertönt, die Schwenktüren schließen sich und der IC 1007 bricht zur nächsten Etappe auf. Im Bahnhofsvorfeld mahnen einige leere Autoreisezugwagen: Das Düsseldorfer Autoreisezug-Terminal hat im Wuppex12 keine Berücksichtigung gefunden, im realen Leben wird es hingegen immer noch von privaten Autoreisezug-Anbietern genutzt. Im Hintergrund drängelt sich E 3175 ins Bild, der Aachen über Mönchengladbach und Hagen mit Iserlohn verbindet. Als Verstärkungswagen wurde dem Trio aus silbernen Großraumwagen ein zusätzlicher Abteilwagen beigestellt.
Gruß EGZ
Hallo Siebren,
Dein Wunsch nach einer Freeware-Komplettlösung aus Strecke, Aufgaben und Fahrzeugen wird Dir hier beim Kunifuchs nicht erfüllt werden. Der Aufgabenbau folgt dem Anspruch, einen realitätsnahen und abwechslungsreichen Eindruck des Bahngeschehens zu vermitteln und dafür bildet ein umfangreiches Fahrzeugset die Grundlage. Die Mühe zur Zusammenstellung des Fahrzeugbestands nimmt mit weiteren Aufgaben deutlich ab, da ein Großteil der Fahrzeuge als Grundbestand wiederverwendet wird. Grundsätzlich ist der zeitliche Aufwand des Nutzers einer Aufgabe um ein Vielfaches geringer als der des Aufgabenerstellers (und des Streckenerbauers sowieso…)! Oder anders formuliert: Nicht nur die Ersteller von Freeware-Inhalten sollten ihre Zeit in das Hobby investieren, auch die Nutzer sind gefordert, einen Beitrag zu leisten - im Segment der Freeware ist "Zeit" die Währung!
Wenn Du stattdessen Komplettlösungen suchst, kann ich Dir die Strecken Rübelandbahn (RLB), Val-de-Travers (VdT) und Südostbahn (SOB) empfehlen. Allerdings stammen alle drei Routen noch aus der MSTS-Welt, insofern musst Du ggf. in OpenRails mit kleineren Problemen rechnen. Die Downloads dieser Strecken werden bei the-train.de angeboten, erfordern allerdings mittlerweile eine Mitgliedschaft dort. Angesichts des Datenvolumens dieser Freeware-Strecken wird vermutlich ein finanzieller Beitrag zur Kostendeckung erforderlich sein.
Ebenfalls kannst Du auf die Payware-Strecken-Angebote von "ProTrain", "German Railroads" und "Halycon" zurückgreifen - diese stellen auch Komplettlösungen dar.
Die .apk-Datei ist ein gepacktes Dateiarchiv und enthält die gesamte Struktur zur Aufgabe, also auch die erforderlichen .con-Dateien. Dieses Dateiarchiv musst Du entpacken, bspw. mit dem APKExtractor3. Ein Kopieren der .apk-Datei in den ACTIVITIES-Ordner ist wirkungslos!
Gruß EGZ
Guten Abend,
eine angenehme ruhige Fahrt von Zittau nach Görlitz hat Tally vor einigen Jahren für die Oberlausitzbahn erstellt. Die fiktive Zugreise eines Personenzugs der Deutschen Reichsbahn hat mir gut gefallen - Probleme im Aufgabenverlauf gab es mit OR V1.6.1 nicht. Also: Vielen Dank für die Aufgabe Zittau Personenzug (Oberlausitzbahn V7) !
Gruß EGZ
Hallo zusammen,
Installieren musst Du diese Aufgaben nicht, denn sie sind schließlich bereits in der Strecke enthalten.
Ich habe mittlerweile etwas genauer hingeschaut und muss diese Aussage revidieren: Der Streckendownload enthält keine Consists, so dass die mitgelieferten Aufgaben nicht spielbar sind. Es ist also zwingend erforderlich, die Aufgaben gesondert herunterzuladen und zu installieren!
Und es empfiehlt sich zudem bei den Aufgaben etwas genauer hinzuschauen: Die aktuelle Version der Aufgabe Zittau Personenzug enthält lediglich die letztgültige .apk-Datei zur Installation der Aufgabe. Die passende Fahrzeugliste sowie Updates für .eng-/.wag-Dateien sind hingegen der vorangegangenen Version der Aufgabe zu entnehmen, die weiterhin zum Download unter "Versionen" angeboten wird.
Gruß EGZ
Hallo Honza,
die M4 ist mit ca. 100.000 Fahrgästen die "Top 1" der Berliner Tramlinien, aber das war nicht die Zielrichtung der Auslastungs-Frage: Vielmehr geht es um den "Zugewinn", den die Urbanliner erbringen. Und hinsichtlich der Beförderungskapazität gibt es diesbezüglich m. E. keinen nennenswerten Pluspunkt: Die bisher eingesetzten GT6N-Doppeltraktionen bieten 304 Fahrgästen Platz, die neuen Urbanliner erhöhen dieses Kontingent auf 312 Plätze - beides mutmaßlich eher rechnerische Größen. Nur die gegenwärtige Verkehrssenatorin Ute Bonde kommt auf folgendes Rechenergebnis:
"Die Straßenbahnflotte der BVG gehört schon heute zu den modernsten Europas. Der neue Urbanliner, der Dank breiterer und längerer Züge um 25 Prozent mehr Fahrgäste befördern kann, trägt mit Sicherheit dazu bei, diese Spitzenposition weiter zu festigen." (BVG-Pressemitteilung 03.07.2024)
Um tatsächlich mehr Kapazität zu schaffen, wäre wohl eine dichtere Zugfolge das Mittel der Wahl. In einem solchen Szenario wären ggf. kürzere, teilbare Zugeinheiten auf hochbelasteten Teilstrecken als Ergänzungsverkehr eine denkbare Alternative.
Die U-Bahn-Idee wird mittlerweile seit fast 100 Jahren fortgeschrieben, hatte aber nie eine ernsthafte Aussicht auf Umsetzung - allein die erforderlichen Finanzmittel haben zeit- und systemübergreifend immer gefehlt. In der gegenwärtig strittigen U-Bahn-Diskussion (U1 - Mexikoplatz, U7 - Staaken, U8 - Märkisches Viertel) spielt die heute als U3 geplante Linie keinerlei Rolle. Ich wäre schon begeistert, wenn es der BVG tatsächlich gelingt, den vernachlässigten Waisentunnel, der Betriebsfahrten zwischen U5 und U8 ermöglichte, wie geplant bis 2030 zu erneuern. Die zwangsweise praktizierte Überstellung von U-Bahn-Zügen zwischen den Bw Friedrichsfelde und Britz-Süd per LKW-Tieflader-Transport scheint mir keine Aushängeschild für Deutschlands größten kommunalen Verkehrsbetrieb!
Gruß EGZ
Guten Abend Siebren,
insgesamt kann ich 7 verschiedene Aufgaben erkennen - die weiteren Aufgaben sind vermutlich nur zu Testzwecken erstellt worden. Ob es tatsächlich gewollt war, jene 7 Aufgaben mit der Strecke auszuliefern, kann ich nicht beurteilen, aber ich vermute, dass es eher nicht beabsichtigt war.
Die betreffenden 7 Aufgaben werden alle hier beim Kunifuchs einzeln angeboten und jeder Download sollte eine Auflistung des benötigten Rollmaterials und der Bezugsquellen enthalten. Daher empfehle ich Dir, diese Aufgaben noch einmal herunterzuladen und die entsprechenden Listen zur Beschaffung des Rollmaterials zu verwenden. Installieren musst Du diese Aufgaben nicht, denn sie sind schließlich bereits in der Strecke enthalten. Möglicherweise liegen aber Updates für .eng-/.wag-Parameterdateien den heruntergeladenen Aufgaben bei, die nach der Installation des Rollmaterials eingespielt werden sollten.
Folgende Aufgaben habe ich gefunden:
Downloads > Aufgaben für den Openrails Simulator > Oberlausitzbahn
Downloads > Aufgaben für den MSTS > Addon Oberlausitzbahn
Ich hoffe, es hilft Dir weiter…
Gruß EGZ
Hallo Andreas,
das Platzangebot ggü. den bisherigen GT6-Doppeltraktionen verändert sich kaum wahrnehmbar. Insofern dürfte die Auslastung in den Tageszeiten gegeben sein. Ob das auch für Spät- bzw. vor allem Nachtverkehr gilt, kann ich nicht beurteilen. Die bisherige Doppeltraktion hat zumindest die Option einer Ausdünnung des Platzangebots und somit geringeren Fahrzeugeinsatz sowie höheres subjektives Sicherheitsgefühl der Fahrgäste beinhaltet. Ob die BVG das allerdings auch umgesetzt hat, weiß ich nicht.
Gruß EGZ
Hallo miteinander,
das Berliner Verkehrsgeschehen widersetzt sich hartnäckig dem medialen Sommerloch: Eine BVG-Pressemitteilung vom heutigen Tag verkündet die bevorstehende Inbetriebnahme der Urbanliner im Fahrgastverkehr: Die Technische Aufsichtsbehörde hat eine Inbetriebnahmegenehmigung erteilt und ab Mitte Juli sollen die Züge den ÖPNV bereichern. Die nun erteilte Zulassung bezieht sich wie erwartet nur auf die Linie M4 (Hackescher Markt - Falkenberg).
Der Großteil der momentan verfügbaren Presseartikel gibt die von der BVG-Verlautbarung wieder. Der Tagesspiegel hingegen verkündet zudem in seiner Schlagzeile (inhaltlich bleibt der Beitrag hinter Bezahlschranke verborgen), dass die Urbanliner nur in eine Richtung fahren dürfen. Das kann wohl dahingehend interpretiert werden, dass die Zulassung eine Nutzung als Zweirichtungs-Triebwagen momentan nicht beinhaltet. Für den Regelverkehr auf der M4 sollte das keine Einschränkung sein, da die Endpunkte mit Wendeschleifen aufwarten. Sobald allerdings verkürzte Umläufe in Folge von Unfällen oder Baustellen erforderlich werden, könnte sich das möglicherweise als Achillesferse erweisen.
Gruß EGZ
Guten Tag zusammen,
kaum wurde in Berlin die neue S-Bahnverbindung zwischen Hauptbahnhof und Gesundbrunnen (Streckenlänge: 4 km gesamt, davon 2 km Neubau, Bauzeit: "nur" rund 16 Jahre) als S15 dem Betrieb übergeben, hört man sogleich vom nächsten großen Bauvorhaben:
Die Siemensbahn ist eine S-Bahn-Stichstrecke im Berliner Westen, mit der früher die Arbeiter und Angestellten der Fa. Siemens ihre Arbeitsstelle erreicht haben. Nach dem West-Berliner Reichsbahner-Streik 1980 legte die Deutsche Reichsbahn auch diese Strecke still. Die Anlagen wurden dem üblichen Verfall preisgegeben. Die Firma Siemens hat ihre Produktionsstätten zwischenzeitlich zurückgebaut und vor einigen Jahren mit dem Berliner Senat eine "Vision" für eine moderne Arbeitswelt auf den riesigen Arealen entwickelt. Zudem soll Wohnraum entstehen. So ist diese Strecke wieder auf die Wiederinbetriebnahme-Wunschliste gelangt. Und weil sich Ende 2029 die ursprüngliche Inbetriebnahme zum 100. Mal jährt, hat man auch gleich ein passendes Zieldatum generiert. Nun soll es mit dem Wiederaufbau losgehen…
Zumindest momentan ist ein passender Beitrag im Tagesspiegel noch vollständig zugänglich. Alternativ gibt es bei Bahnblogstelle einen kurzen Überblick. Ein umfassenderer Bericht der Berliner Zeitung ist bereits hinter die Bezahlschranke gelangt…
Der ortsunkundige Leser kann auf stillgelegte-s-bahn.de einige Eindrücke sammeln - die Bilder sind mittlerweile zwischen 23 und 32 Jahre alt, der Zahn der Zeit und der übliche Vandalismus dürften sich seitdem vehement weiter ausgebreitet haben. Bei Wikipedia finden sich neben einem geschichtlichen Abriss auch noch weitere Bilder.
Wenn ich all das angelesene Wissen zusammenfasse, dann ergibt sich mir folgendes Gesamtbild:
Zunächst wird am Stahlviadukt erst einmal exemplarisch geprüft, was man davon wie wiederherstellen kann. Immerhin kennt man schon die neue (ursprüngliche) Farbe - das freut sicherlich den Denkmalschutz, denn die Anlagen stehen unter selbigem. Die alten Farbschichten gelten als toxisch, man muss zu deren Entfernung also besonders aufwändig unter Schutzeinhausungen arbeiten.
Richtung Endstation Gartenfeld hat man bisher keine belastbaren Erkenntnisse, in welchem Zustand sich der Bahndamm befindet. Zudem gibt es in diesem Abschnitt noch einzelne Brückenbauwerke, die möglicherweise Rekonstruktionsbedarf haben.
In die andere Richtung hingegen ist die Sache klar: Als 2005 die nahegelegene Spreeschleuse erweitert wurde, ist die Brücke über die Spree abgerissen worden - diese muss also neugebaut werden. Ich hatte bereits vor einiger Zeit gelesen, dass das verursachende "Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt" finanziell dafür aufkommen muss. Sollte das zutreffen, wird dort sicherlich die Freude groß sein und die Sektkorken knallen: Endlich eine Möglichkeit, um Geld loszuwerden…
Direkt vor dem Bahnhof Jungfernheide muss die Spree erneut überquert werden: Brückenpfeiler stehen dort bis heute, die Überbrückung gibt es aber nicht mehr. Wer weiß, vielleicht sind die Brückenpfeiler auch zu erneuern? In Jungfernheide muss die Stichstrecke in die Ringbahn eingefädelt werden - dafür wird ein zusätzlicher Bahnsteig benötigt. Der Platz ist vorhanden, aber auch die erforderliche Infrastrukturanbindung an die unter dem Bahnhof liegende Verteilerebene muss hergestellt werden.
Zudem wurde erwähnt, dass zwei Stationen weiter am Westhafen ebenfalls ein zweiter Bahnsteig gebaut werden soll. Hinter diesem Bahnhof fädelt die Strecke dann Richtung Hauptbahnhof aus der Ringbahn aus. Auch hier ist der Bahnsteig nur die "halbe Miete" - Treppenaufgänge zur Straßenbrücke sind erforderlich und dieser Bahnsteig müsste irgendwie an den Tunnelübergang zur U-Bahnlinie 9 angebunden werden.
Sowohl für die Spreebrücken, eine geplante Abstellanlage vor dem Endbahnhof als auch die neueneuen Bahnsteige werden zudem noch baurechtliche Genehmigungen benötigt!
Für mich klingt das nach einem ambitionierten Plan für die kommenden dreieinhalb Jahre - ein solches Projekt würde ich auch jederzeit bedenkenlos der Deutschen Bahn AG anvertrauen, die können das! (Zirkelschluss: Bauzeit S15 - 16 Jahre…) ![]()
Toi - Toi - Toi… ![]()
Gruß EGZ
Guten Tag,
auch im Monat Juni 2026 hat es Updates für die Trat BP gegeben - hier die Erläuterungen dazu in der etwas sperrigen maschinellen Übersetzung:
03.06. 2026 BP 105.1
Zusätzliches Update, Konvertierung der restlichen Fototexturen in DXT1, sodass diese nicht mehr zusätzlich über den 50-MB-Link in 4096x4096px heruntergeladen werden müssen. Wem diese Größe aber nichts ausmacht, kann sie als Backup behalten.
Vor allem aber gibt es auf allen verbliebenen eingleisigen Strecken neue Gruppen von Kiefern und Gräsern, die zum Zeitpunkt des Baus dieser Abschnitte noch nicht verfügbar waren. Ich habe sie bis zum Update 105 angepasst. Außer auf den fototexturierten Flächen habe ich die neue Vegetation auf der alten Tišnovka 252 und Zaječí - Hodonín ergänzt.
Dieses Update folgt BP 105 vom 18.05.2026
Gruß EGZ
Hallo zusammen,
wir beamen uns nach dem kleinen Ausflug in das Hier und Jetzt wieder zurück ins Jahr 1991. Geschmeidig startet der "Donald Duck" durch und wird für kurze Zeit mit 160 km/h Geschwindigkeit gen Düsseldorf gleiten…
In den Bundesbahndirektionen Köln und Essen bildeten vor allem die Einheits-Elloks das Rückgrat im Reisezugdienst. So fanden im Bw Köln-Deutzerfeld jahrzehntelang eine staatliche Anzahl Loks der Baureihe 110 ihre Heimat. Anfang der 90er-Jahre wies die Baureihe 110 noch keine Wendezugsteuerung auf - ein systematischer Einbau erfolgte erst mit Ausmusterung der Baureihe 141, indem deren Bauteile in der Unterbaureihe 110.3 "Bügelfalte" ab 1997 weiterverwendet wurden. Die Unterbaureihe 110.1 "Kastenzehner" hingegen erhielt diese Ausstattung nie. Es verwundert also nicht, dass der (elektrische) Wendezugbetrieb in dieser Aufgabe keine Rolle spielt.
Die 110 150 kann ihre blaue Lackierung noch bis in den Herbst 1996 retten, obwohl bereits ein DB-Farbkonzept ab 1974 einen ozeanblau-beigen Anstrich regelte und die 1986 neu eingeführten Produktfarben wiederum eine orientrote Farbgebung vorsahen. Sie bespannt den E 3033, der zwischen Aachen Hbf und Hamm (Westfalen) verkehrt. Auf seiner Reise macht der Zug in Köln-Deutz einen Karrieresprung vom einfachen Nahverkehrszug zum Eilzug. Und dennoch hechelt der Zug heute mit elf Minuten Verspätung seinem Fahrplan hinterher.
Während auf der einen Seite besagter E 3033 Richtung Duisburg eilt, gelingt dem D 2046 auf der anderen Seite die Überholung - ein kaum sinnhaftes Unterfangen, denn dieser Zug ist ein wenig vor dem Plan unterwegs: Das wird ihm bei der gut ausgelasteten Gleisbelegung im Düsseldorfer Hauptbahnhof noch einen kurzen Zwangsaufenthalt auf freier Strecke einbringen. Das Kursbuch erwähnt, dass dieser Zug im Laufe des Fahrplanjahres in einen zuschlagspflichtigen Interregio umgewandelt werden wird. Der Wagenzug erfüllt bereits dieses Vorhaben, noch verkehrt der Zug aber als D-Zug. Im doppelten Sinne ist der Zug somit heute seiner Zeit voraus… Dieses Aufblühen der Zuggattung IR sollte keine Ewigkeiten andauern - bereits zum Ende des Jahrzehnts begann mit deutlichen Angebotseinschränkungen der Niedergang.
Auf einem Abstellgleis am Rande des Bahnhofs Düsseldorf-Derendorf wartet das Bahndienstfahrzeug 724 003, ein umgebauter VT95, auf seinen nächsten Einsatz.
Der Güterverkehr spielt während der Fahrt des IC 1007 nach Köln eine eher nachgeordnete Rolle: Die Gleise der Köln-Mindener Eisenbahn werden intensiv von Reisezügen belegt, so dass kaum Fahrplantrassen für den Güterverkehr verfügbar sind. Es finden sich auch nur wenige Güterbahnhöfe an dieser Strecke, einer davon ist Düsseldorf-Derendorf.
Nur von kurzer Dauer ist das Vergnügen, mit dem Zug bei 160 km/h durch den Feierabendverkehr zu "fliegen"… Auch der IC 1007 wird Opfer der Gleisbelegung in Düsseldorf Hbf und dessen Einfahrsignal zwingt ihn einstweilen zu einem Halt auf freier Strecke. Währenddessen beschleunigt der entgegenkommende EC 112 seine Fahrt: Seit Stuttgart Hbf ist die 120 103 am Zug. Auf der zwölfstündigen Reise ab Klagenfurt rückt sein Ziel nun in greifbare Nähe - keine Dreiviertelstunde wird er noch benötigen, bis er bis in seinem Endpunkt Dortmund Hbf eintrifft.
Und erneut drängt sich die Deutsche Reichsbahn ins Bild: Der D 442 von Görlitz nach Aachen Hbf wählt im Jahr 1991 nicht die Strecke über Dortmund, Essen und Duisburg, sondern sein Laufweg führt von Hamm über Hagen und Wuppertal zum Düsseldorfer Hauptbahnhof. Von dort geht es anschließend weiter nach Mönchengladbach in Richtung Aachen. Das Schienennetz im Gebiet von Rhein, Ruhr und Wupper ist engmaschig und viele Wege können zu einem Ziel führen! Aus Wuppertal kommend überquert der D 442 gerade die Magistrale Dortmund - Köln und erreicht sogleich Düsseldorf Hbf. Der Wagenzug dieses Schnellzugs besteht vollständig aus Halberstädter Seitengangwagen der Deutschen Reichsbahn. Es wird das letzte Fahrplanjahr sein, in dem dieser lange Zeit als "Interzonenzug" verkehrende Zuglauf angeboten wird. Im Jahr 1994 lebt die Verbindung von Görlitz nach Aachen noch einmal kurzzeitig als Interregio auf, aber dieser Zug wird Düsseldorf nicht mehr ansteuern.
Gruß EGZ
Guten Abend,
auf meiner Homepage egz.bplaced.net sind nun die beiden erwähnten Fahrzeugpakete der Baureihen 211/109 und 242/142 erhältlich. Ein Dankeschön geht an VEP_Dexter sowohl für die vor längerer Zeit erstellen Modelle als auch die Zustimmung zur Veröffentlichung meiner Bearbeitungen!
Es sei auch an dieser Stelle erwähnt: Die automatische Aktualisierung der Webinhalte dauert meist eine gewisse Zeitspanne - ein manuelles Aktualisieren mit F5 im Browser sollte die jüngsten Inhalte sofort zur Verfügung stellen…
Nun denn, habt Freude an den zusätzlichen Fahrzeugen auf den Strecken der Deutschen Reichsbahn,
Gruß EGZ
Hallo miteinander,
in der Rubrik Screenshots von Open Rails habe ich bereits verschiedene meiner Repaints der Holzroller von VEP_Dexter (ex Hole) gezeigt. Nun habe ich diese in zwei Pakete zusammengefasst: Für die Baureihe 211/109 sind 15 Maschinen einsatzbereit und die Baureihe 242/142 erweitert den Bestand um 16 Lokomotiven. Alle Fahrzeuge sind in den Reichsbahndirektionen Greifswald, Schwerin sowie Berlin im Zeitraum 1984 - 1993 beheimatet. Soweit Vorbildfotos gefunden wurden, habe ich diese bei der Umsetzung berücksichtigt. Letztlich stellt jede Lokomotive in der farblichen Gestaltung ein Unikat dar. Sound- und Cabview-Funktionalitäten wurden zudem an OpenRails angepasst.
Soweit - so gut! Um diese Pakete auf meiner Homepage zu veröffentlichen, bedarf es noch der Freigabe durch VEP_Dexter. Eine Anfrage hatte ich bereits am 8. Juni als private Nachricht (Konversation) in diesem Forum gesendet - bisher ist diese allerdings ungelesen… ![]()
Gruß EGZ
Guten Morgen zusammen,
ein herzliches Dankeschön für die vielen guten Wünsche zu meinem Geburtstag richte ich freudig an alle Gratulanten! ![]()
Liebe Grüße
Ralph
Hallo Silvio,
im Laufe der Jahre haben sich die Spuren des Fahrzeugverbleibs weitestgehend im Sand verlaufen: Hier enden die Beiträge mit dem Jahr 2022.
Zwar zeigt die Aufarbeitung des VT18.16 exemplarisch, dass die Wiederherrichtung eines Fahrzeugs möglich ist, aber bei den ET403/404 war nach meiner Meinung bereits die Idee eines Nahverkehrseinsatzes als "Werbeträger" wenig zielführend: Die Aufgabenträger hätten wohl kaum einen Extra-EURO für solche Züge gezahlt und stattdessen bemängelt, dass die heutigen Anforderungen ("Von den ausfahrbaren Trittbrettern bis zu den USB-Buchsen…) nicht erfüllt werden.
Aus dem ruinösen Fahrzeugzustand resultiert ein finanzieller Aufwand, der vermutlich selbst mit einem Sonderfahrten-Einsatzprogramm nicht erwirtschaftet werden könnte. Und so werden die Fahrzeuge wieder trotz der bereits erfolgten umfangreichen Investitionen in den ursprünglichen Zustand der Verwahrlosung zurückkehren - ich würde mich aber gerne irren…
Gruß EGZ
Guten Abend,
unverhofft kommt oft - und schon ist sie wieder zugegen: Die Deutsche Reichsbahn! ![]()
Ein Pärchen der Baureihe 143 fährt als Lz in Richtung Dortmund. Für 1.000 DM je Stück und Tag hat die DR überzählige Maschinen der DB überlassen. Zunächst erfolgte deren Stationierung in Süddeutschland, doch schon bald wurde auch das Bw Dortmund 1 mit 143ern umfangreich versorgt. Der anfängliche Einsatzschwerpunkt im Gütergeschäft sollte sich ab 1992 zum S-Bahnverkehr verschieben, aber hierfür war zunächst noch die digitale zeitmultiplexe Wendezugsteuerung (ZWS) nachzurüsten.
Die S-Bahn ist im Gebiet zwischen Rhein, Ruhr und Wupper als zentraler Verkehrsträger im Nahverkehr nicht wegzudenken. In den frühen 90iger-Jahren wurden die benötigten Zugverbände aus x-Wagen sowie Lokomotiven der Baureihe 111 gebildet. Zu jener Zeit waren auch noch unterschiedliche Zuglängen zu beobachten: dreiteilige und fünfteilige Wagenzüge sind auf zeitgenössischen Fotos auszumachen. Letztere hatten betrieblich allerdings den Nachteil, dass die DB aufgrund der Zuglänge einen Zugbegleiter stellen musste. Später hat man sich allgemein auf vierteilige Wagenzüge konzentriert. In der Simulation werden die Dreiteiler zumeist auf den längeren Stammstrecken eingesetzt, während die fünfteiligen Wagenzüge häufig im Feierabendverkehr auf Teilabschnitten die Verstärkungseinsätze leisten. Eine eindeutige Position der Lok (ziehend/schiebend) war nicht zu ermitteln und so wurde eine eigene Festlegung getroffen - schließlich bin ich in meiner Simulation immer noch der Präsident der Deutschen Bundesbahn und mein Wort hat Gewicht!
Das Bild zeigt eine S1, die aus Dortmund Hbf kommend nach Düsseldorf Hbf eilt.
Zwischenzeitlich hatte der Fahrdienstleiter den Auftrag zur Abfahrt erteilt und gemächlich rollt der Lufthansa-Airport-Express nun dem Bahnhof im Flughafenterminal entgegen. Ein Blick aus dem Seitenfenster verrät, dass gerade eine frische Lieferung Kerosin am Flughafen eingetroffen ist.
Der Zug ist am Bahnsteig zum Stillstand gekommen, die Türen sind geöffnet und die Fahr- bzw. Fluggäste können zusteigen. Nun schnell die 109 Meter zum anderen Führerstand flitzen - keine drei Minuten verbleiben für den Aufenthalt im Untergeschoss des Terminal C: Planmässige Abfahrt ist um 18.01 Uhr!
Auf dem Nebengleis fährt die S7 aus Solingen-Ohligs ein. Somit ist das Gleis in Richtung Düsseldorf frei und das Ausfahrtsignal kündigt bereits "Langsamfahrt" an. Pünktlich kann es losgehen - beginnend mit Tempo 30 wird der Eindruck eines Flugabenteuers noch nicht wirklich vermittelt. Auch der unmittelbar folgende Abschnitt mit zulässigen 40 km/h drückt niemanden in die Sitzpolster…
In einem kurzen Tunnelabschnitt werden ausfädelnde Gleise, die teilweise dem Güterverkehr dienen, sowie das nach Düsseldorf führende S-Bahngleis unterquert. Im Rücken des Fotografen liegt der S-Bahnhof Düsseldorf-Unterrath, auf dessen Höhe der IC 1007 auf das von Reisezügen genutzte Gleis wechseln wird. Der Fahrtverlauf folgt den Möglichkeiten des Gleisbilds in der Wuppex12-Route: Bereits hier beeinflussen größere Abweichungen von der Vorbildsituation den Zuglauf. Egal - der Zug rollt seinem nächsten Halt Düsseldorf Hbf entgegen.
Gruß EGZ