Posts by EGZ

    Guten Tag,
    ich will Eure Aussagen noch einmal aufgreifen…

    Zwar war die gezeigte Lackierungsvariante noch nicht die letzte, die einem Teil des Fahrzeugbestands zuteil wurde - Stichwort: "DB-Farbkonzept Orientrot mit Lätzchen", aber die Ausmusterungswelle war tatsächlich bereits absehbar. Eine wesentliche Ursache dafür dürfte der massive Loküberhang nach dem Herbst 1989 als Folge des wirtschaftlichen Zusammenbruchs gewesen sein. Parallel dazu lieferte LEW Hennigsdorf immer noch in nennenswertem Umfang die leistungsfähigere Nachfolge-Baureihe 243 aus.

    Die gezeigte 142 181 wurde bereits Ende 1993 ausgemustert und wurde nur 23 Jahre alt. Schaut man auf die 142 292 als letzte gefertigte Maschine dieser Baureihe, wurde diese erst 1976 in Dienst gestellt und bereits nach nur 18 Jahren ausgemustert und dem Alteisen übergeben.

    Aber etliche Maschinen konnten in privaten Unternehmen noch ein zweites Leben beginnen. Gegenwärtig weist die angesprochene WFL keine Holzroller in ihrem Bestand auf.

    Gruß EGZ

    Hallo zusammen,
    zum Wochenende noch ein paar Bilder zum Thema "Holzroller": Im Jahr 1993 stehen die beiden staatlichen Bahnen unmittelbar vor dem Zusammenschluss zur Deutschen Bahn AG. Das neue gemeinsame Nummernsystem wurde bereits zum Jahresanfang 1992 bei der Deutschen Reichsbahn umgesetzt und so wurde aus der Baureihe 242 die Baureihe 142. Einige Loks erhielten auch noch eine neue Lackierung - für 142 181-7 des Bw Pankow ist das allerdings nicht belegt. Aber weil ich keine Vorbildfotos zu dieser Maschine gefunden habe, nutzte ich diese Gelegenheit entsprechend aus:

    Im Frühjahr 1993 zieht die Lok einen Kesselwagenzug bei Ludwigsfelde in Richtung Berliner Außenring.

    Ein angenehmes Wochenende wünscht
    EGZ

    Hallo zusammen,
    es geht weiter… Der rbb vermeldet heute, dass nun die Arbeiten zur Abstützung der U-Bahn-Tunnel erfolgen und die Urbanliner im Sommer im Fahrgastbetrieb eingesetzt werden sollen: Meldung rbb24

    Der BVG-Chef meint, dass die Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde seitens der BVG nicht gut gelaufen sei - langsam gewöhnt man sich an dieses "Schönsprech" der BVG: Angesichts einer ursprünglich geplanten Inbetriebnahme im Frühjahr 2025 sowie unsicherer Inbetriebnahme-Szenarien jener Züge auf weiteren Tram-Linien kämen mir eher Begriffe wie "Desaster" oder "Fiasko" sowie "Konsequenzen" in den Sinn…

    Gruß EGZ

    Guten Morgen Frank,

    ich gratuliere Dir zum Geburtstag und verbinde damit die besten Wünsche für das neue Lebensjahr: Gesundheit, Wohlergehen und Frohsinn mögen Dich stets begleiten!

    Herzliche Grüße

    Ralph

    Moin Silvio,
    in der Tat wurde auf dieser Bahnstrecke nur eine Einfachleitung verbaut und anschließend im Juni 1991 der elektrische Betrieb aufgenommen. Ich nehme an, dass das Elektrifizierungsprojekt noch in sozialistischen Zeiten geplant worden war und nach der Wiedervereinigung "kostendämpfend" umgesetzt wurde. Zugleich haben die Arbeiten zur Elektrifizierung vermutlich auch einige Arbeitsplätze in ungewissen Zeiten erhalten.

    Verkehrlich war Barth bis in die zweite Hälfte der 90iger Jahre noch mit einigen Schnellzügen angebunden, die so dieses Zugziel ohne Lokwechsel erreichen konnten. Der Fernverkehr in Form des InterRegio-Angebots in Richtung Berlin-Lichtenberg bzw. Chemnitz wurde dann im Mai 1999 eingestellt. Zum Jahreswechsel 2002/2003 übernahm die Usedomer Bäderbahn (UBB - gehört auch zu 100% zur DBAG…) Infrastruktur und Betrieb und verdieselte den Verkehr. Im Jahr 2005 wurde die Fahrleitung demontiert und mittlerweile ist DB Regio Nordost mit den Verkehrsleistungen beauftragt.

    Ein sonniges Wochenende wünscht
    EGZ

    Guten Tag,
    der Hexen-Ansturm auf den Brocken ist mittlerweile vorüber und schon naht heute der Vollmond - ich sage nur: Werwölfe! ;) Vermutlich ist es nicht verkehrt, sich in einer eher dünn besiedelten Region aufzuhalten…

    Im Herbst 1992 steht 109 079 abfahrbereit in Barth. Mit dem rasanten Anstieg der privaten Automobilität schwinden die Einsatzgebiete der Schnellzuglok des Baujahrs 1975: 17 Jahre ist wahrlich noch kein Alter für eine Maschine aus der Lokschmiede LEW "Hans Beimler" Hennigsdorf! Seit dem Jahresbeginn hat es die Lok ins Bw Stralsund verschlagen und nun ist sie vollkommen unterfordert mit dem einzelnen DBmu-Doppelstockwagen, dessen Platzangebot mehr als großzügig bemessen ist. Es steht die abendliche Fahrt als Personenzug nach Velgast an - Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h, Reisedauer: 16 Minuten:

    Gruß EGZ

    Guten Abend,

    außerplanmäßig hat die 211 037-7 eine eigentlich für die BR 243 gedachte Leistung übernommen. Bis Halle (Saale) Hbf wird die Lok am Zug bleiben und sich mühen, den Fahrplan einzuhalten. Es handelt sich um eine Aufgabe aus dem Portfolio von RailArts…

    211 037-7 ist zwischen Herbst 1988 und Sommer 1992 im Bw Pankow beheimatet und weist die Lüfterbänder mit vier doppelten Öffnungen der ersten Lieferserie an den Seitenfronten auf. Zudem war die Maschine noch mit Vielfachsteuerung - die Kupplungsdose ist an der Front zwischen den Scheinwerfern zu erkennen - sowie Wendezugsteuerung ausgestattet.

    Tristes Herbstwetter begleitet die Zugfahrt:

    Los geht's in Berlin-Lichtenberg…


    Der S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost ist fast nur einen Steinwurf entfernt - wenn man zumindest sehr, sehr weit werfen kann… ;)


    Auf dem Berliner Außenring erfolgt eine Begegnung mit 211 072-4 - deren Heimat-Bw ist Schöneweide und sie hat somit heimatliche Gefilde erreicht. Mit Freude sieht der Lokführer seinem Schichtende entgegen…


    Auf dem Außenring ist immer etwas los - ein Güterzug poltert in Richtung Innenstadt vorbei…


    Der erste Halt wird in Flughafen Berlin-Schönefeld eingelegt…

    Ein erholsames Wochenende wünscht
    EGZ

    Guten Abend,
    wieder einmal stand die Prüfung der Simulations-Tauglichkeit einiger Privat-Repaints auf dem sonntäglichen Stundenplan.

    Zum GR6-AddOn gibt es Aufgaben aus der 10-Jahres-Edition, die man mit einer gewissen "Leidenschaft" vollständig umbauen kann. Zwar ergibt sich daraus kein realitätsbezogener Verkehr, aber besser als die Original-Idee "Als Ersatz wurden einige S-Bahn-Verbände aus dem Ruhrgebiet nach Rostock überführt." ist es allemal… Zudem benötige ich doch diese Rhein-Ruhr-S-Bahnzüge gerade dringend auf dem WupperExpress12! :D

    Also, schnell die Zeitmaschine angeworfen und zurück in die Epoche der Deutsche Reichsbahn gereist:

    Gruß EGZ

    Guten Abend,
    ein Monat ist vergangen und die Berliner Zeitung berichtet (leider hinter der Bezahlschranke) erneut über die "XXL"-Tram , den Urbanliner, der in Berlin bisher keine Zulassung für den Fahrgastbetrieb erhalten hat…

    Unverändert dreht sich alles um das Gewicht der Züge bzw. um die Kräfte, die daraus resultieren. Konkret gibt es Bedenken hinsichtlich der Überquerung von U-Bahn-Tunnel im Bereich Alexanderplatz - offenbar werden die zulässigen Normwerte um ein Drittel überschritten. Nun hat man vor, in die Tunnel der U2 sowie der U5 jeweils eine Stütze einzubauen, um so die Zulassung zu erhalten.

    Es sei erwähnt, dass es immer noch "nur" um die Zulassung von Fahrgastfahrten auf einer einzelnen Linie (M4) geht - der Linieneinsatz auf weiteren Linien erfordert erneut das Zulassungsprozedere und ich kann versichern, es gibt noch reichlich weitere U-Bahn-Tunnel, Brücken und ziemlich alte Be-und Entwässerungskanäle im Umfeld der Tramlinien!

    Zurück zum Lösungsansatz "Wir machen aus der Trambeschaffung ein Tiefbauprojekt": Angeblich wäre der BVG eine Inbetriebnahme noch vor den Sommerferien (Ende Juli) genehm - wahrscheinlich ist das aber eher nicht! Der Beitrag erwähnt, dass Projektplanung und Ausschreibung erfahrungsgemäß keine zeitlosen Prozesse sind.

    Soweit erst einmal , ich denke, die Geschichte ist noch lange nicht auserzählt…

    Gruß EGZ

    Hallo Alex,
    die Fortsetzungsmöglichkeiten sind natürlich "eingepreist"… Oder wie es weiter oben geschrieben steht:

    Die Verspätung liegt im Sekundenbereich, so dass die Fahrt vermutlich pünktlich fortgesetzt werden wird. Aber dieses ist wiederum eine ganz andere Geschichte, die noch gar nicht geschrieben ist!

    Grundsätzlich bin ich bestrebt, mögliche Fortsetzungen zeitlich in der Erstellung zu strecken: Für die virtuellen Lokführer entsteht so ein Anreiz, bereits erschienene Aufgaben noch einmal erneut im Kontext zu (er)fahren. Aus Sicht des Aufgabenbauers wird wiederum eine gewisse Wiederholungsanfälligkeit vermieden, welche die Gefahr der Langeweile in sich trägt.

    Zudem ist "Zeit" ein wesentliches Kriterium: Der Aufgabenbau nach meinen Vorstellungen ist zeitintensiv - die eine Stunde Spielzeit des ICE 883 erforderte drei Monate Entwicklungszeit. Über den dicken Daumen kalkuliert ergibt das ein Potenzial von vier bis fünf Aufgaben je Jahr. Und in dieser Zeitspanne will ich dann doch ein wenig mehr "erleben" als "ICE auf SFS"… ;)

    Woran es nicht mangelt, sind Ideen für realitätsbezogene Aufgaben - ich baue bereits munter in einer anderen Region in einem anderen Jahrzehnt mit einem anderen Zug …

    Gruß EGZ

    Hallo virtuelle Triebfahrzeugführer,
    der ICE 883 steht in Hannover Hbf am Gleis 3 zur Fahrt nach Kassel-Wilhelmshöhe bereit!

    Wie immer ist der Aufgabe eine Readme-Datei beigefügt, deren Studium nicht nur empfohlen, sondern schlichtweg von mir vorausgesetzt wird. Darin kann etwas über den beigefügten Batchjob, zum Bezug von Downloads und auch zur "virtuellen" LZB (Linienzugbeeinflussung) nachgelesen werden. Letztere entfaltet zwar keinerlei sicherungstechnische Wirkung, aber leistet man den Hinweisen während der Fahrt folge, wird man nicht unnötig lange vor einem Signal pausieren müssen, den Gegenverkehr vollständig sehen und nicht mit dabei sein, wenn OpenRails aus dem Nichts einen KI-Zug auf die Gleise stellt. ;)

    Zu finden ist die Fahrt auf meiner Homepage egz.bplaced.net - ggf. die Anzeige der einzelnen Seiten der Homepage mit F5 aktualisieren - je nach Browser dauert es einige Zeit, bis der neueste Stand der Website automatisch angezeigt wird.

    Eine angenehme Reise wünscht

    EGZ

    Lieber Martin,
    da habe auch ich tatsächlich Deinen Geburtstag übersehen, der Osterhase hat die Sicht versperrt… ^^

    Ich gratuliere Dir herzlich nachträglich und wünsche alles Gute! Bleibe im neuen Lebensjahr gesund und erlebe viele freudige Momente!

    Viele Grüße sendet Dir
    Ralph

    Hallo zusammen,
    rund 50 Bahnkilometer muss der ICE 883 noch bewältigen, dann ist der Halt in Kassel-Wilhelmshöhe erreicht.


    Zunächst geht es überraschend gemächlich weiter: Mehr als 150 km/h billigt die LZB nicht zu. Manchmal überrascht die Simulation durchaus mit Vorbildnähe und Liebe zum Detail: Kurz bevor die SFS über die A7 hinwegführt, ist tatsächlich ein Sendemast im dortigen realen Gewerbegebiet zu finden, auch wenn dieser eine andere Gestaltung aufweist. Noch verblüffender ist allerdings die im Bild nicht zu sehende, aber vorhandene Nachbildung der auf der anderen Seite des Bahndamms liegenden Justizvollzugsanstalt Rosdorf sowie des daneben befindlichen Umspannwerks. Die ursprünglich einmal viel gescholtenen PT-Strecken haben durchaus auch so Einiges abseits des Gleisbereichs zu bieten!



    Mit Verlassen des Endelskamptunnel wird der Betriebsbahnhof Jühnde durcheilt und anschließend verschwindet der ICE 883 sofort wieder in den Mackenrodttunnel. Nun ist der Scheitelpunkt der Strecke zwischen Göttingen und Kassel erreicht - von nun an geht's bergab! Und endlich erlaubt die LZB eine Geschwindigkeit von 250 km/h, sofort wird "volle Kraft" beschleunigt.



    Mit "250 Sachen" legt sich der ICE in die überhöhten Kurven der Schnellfahrstrecke! Nur Fliegen mag - vielleicht - schöner sein - zumindest vergeht nun die Zeit wie im Flug…



    Der Geschwindigkeitsrausch ist nur von kurzer Dauer: Schnell ist der Kasseler Rangierbahnhof erreicht. Ein riesiges Areal hat sich dort seit 1872 entwickelt und gilt als Drehkreuz für Güterzüge. Erwartungsgemäß füllen sich in den frühen Abendstunden die Gleise.



    Schaut man in Richtung Norden befindet sich ein Ausbesserungswerk westlich der Fernbahngleise. Dieses Werk blickt ebenfalls auf eine lange Vergangenheit zurück - errichtet wurde es bereits 1893. Seit der Jahrtauendwende konzentriert sich die Instandhaltung auf Verbrennungstriebwagen sowie auf Radsätze aller Art. Am nördlichen Ende des Rangierbahnhofs ist der Gleisanschluss der Werkstätten der Fa. Bombardier (mittlerweile: Alstom) zu finden und so verwundert es nicht, dass einige TRAXX-Loks im Güterbereich abgestellt sind, bevor sie (wieder) zum Kunden überstellt werden.



    Schnell ist noch ein gemischter Güterzug zu überholen, der ebenfalls gen Süden strebt.



    Seit dem Herbst 2007 verkehrt die RegioTram-Linie RT9 zwischen Treysa und Kassel Hbf sowie anschließend weiter im Netz der Straßenbahn. Hierfür wurden Zweisystem-Fahrzeuge beschafft, die sowohl im Eisenbahnnetz mit 15kV-Wechselspannung als auch im Straßenbahnnetz mit 600V-Gleichspannung verkehren können. Ende 2015 wird die Linie RT9 wieder eingestellt.



    Ankunft in Kassel-Wilhelmshöhe: Die Verspätung liegt im Sekundenbereich, so dass die Fahrt vermutlich pünktlich fortgesetzt werden wird. Aber dieses ist wiederum eine ganz andere Geschichte, die noch gar nicht geschrieben ist!

    Gruß EGZ

    Hallo Frank,
    seit dem letzten Suchaufruf im vergangenen Dezember (GR-Forum) gibt es m. W. keine neuen Erkenntnisse - ergo: Wenn P10/BR39-Einsatz gewünscht, dann bleibt nur der Rückgriff auf das Modell von @MadMIke…

    Gruß EGZ

    Hallo Frank,
    mir ist nicht ganz klar geworden, auf welcher Grundlage Dein Analyse-Ergebnis "32-bit" beruht. Ich habe einmal schnell meine Installation der V1.5.1 in das besagte Verzeichnis Programme (x86) kopiert und entsprechend die Simulation gestartet. Sowohl das Programm Menu.exe als auch das Programm RunActivity.exe werden in der Detailansicht des Task-Managers als "64-bit" ausgewiesen.

    Ebenfalls offen bleibt, ob Du eine Installation unter Win7 oder Win11 meinst - Win7 gab es durchaus als 32-bit-Installation, Win11 hingegen unterstützt nur noch 64-bit-Systeme.

    Allerdings würde ich Analysen zu veralteten Programmversionen auch nicht mehr weiter vorantreiben wollen… :whistling:

    Gruß EGZ

    Guten Abend,
    ich nehme noch einmal kurz Bezug auf einen Beitrag an anderer Stelle (anderes Thema…):

    Übrigens, als ich OR auf den T 570 heruntergeladen habe, stand da 1.61 - nicht mehr 1.6. Der Himmel ist noch genauso gräulich wie bei 1.6

    Eine Änderung der Darstellung des Himmels war auch nie als Bestandteil des kleinen Update von V1.6 auf V1.6.1 geplant worden. Nach meinem Verständnis wird eine Änderung gegenwärtig nicht einmal diskutiert: im bereits erwähnten Thema Filter in the sky dome - Elvas Tower wurde noch einmal Anfang März nach einer Änderungsoption nachgefragt, aber dazu hat es nicht einmal eine Antwort gegeben…

    Die Unzufriedenheit mit der Darstellung wird m. E. nur durch Eigeninitiative (= Workaround), Ausweichen auf eine Alternative wie OR-CZSK oder stoischem Festhalten an der Vorgängerversion 1.5.1 abzustellen sein!

    Gruß EGZ

    Guten Tag,
    die Ankunft des ICE 883 in der Universitätsstadt Göttingen steht unmittelbar bevor.


    Dem Bahnhof in der "Stadt, die Wissen schafft" - so verkünden es selbstbewusst die Bahnhofsschilder - ist aus Richtung Hannover kommend der Güterbahnhof vorgelagert. Gerade durchquert 182 569 mit einem Containerzug diesen Bereich. Die gelbe Lackierung mit der boxXpress-Folierung hat sie zwar bereits 2009 gegen das triste schwarze MRCE-Design getauscht, aber dieser kleine Fauxpas wird mit einem Lächeln quittiert! :whistling:



    Das Einfahrsignal gebietet noch "Halt" und während der Zug zum Stillstand kommt, naht ICE 786 - ein weiterer Zug, der Hamburg-Altona zum Ziel hat.



    Aus dem Güterbahnhof heraus gelingt noch ein Nachschuss auf jenen ICE 786, aber es sind nur Sekunden, bis der Fahrdienstleiter die Einfahrt nach Göttingen gewährt.



    Pünktlich um 18.00 Uhr erfolgt der Halt am Gleis 10, der Fahrplan sieht zwei Minuten Aufenthalt vor. Im Hintergrund ist ein Metronom-Zug zu erkennen, der am Bahnsteig pausiert, bevor er wieder gen Uelzen zurückreist.



    Vom Bahnsteigende der Gleise 4 und 5 kann ein Blick in die Abstellanlagen riskiert werden: Dort tummeln sich einige dreiteilige Stadler-FLIRT (BR 427) der cantus Verkehrsgesellschaft: Seit Dezember 2006 realisiert jenes Verkehrsunternehmen mit diesen Triebzügen den Regionalbahn-Verkehr zwischen Göttingen und Kassel sowie Göttingen und Bebra. DB Regio wiederum bedient mit den LINT-Dieseltriebzügen (BR648) die Linien von Göttingen nach Nordhausen sowie nach Bad Harzburg. Auf dem Stumpfgleis vor dem Bahnsteig ist die 201 211 abgestellt. Im Januar 1970 von der Deutschen Reichsbahn in Dienst gestellt hat sie nach ihrer Ausmusterung in der ersten Jahreshälfte 1995 noch einige Eigentümerwechsel überlebt. Seit 2004 gehört sie zum Lokbestand der Firma LOCON und wird erst im September 2021 ausgemustert werden. Anschließend gelangt sie zum Dampflokfreunde Berlin e.V. und soll nun auf dem Vereinsgelände in Berlin-Schöneweide abgestellt sein.



    Auf der alten Nord-Süd-Strecke nähert sich mit lautem Getöse ein langer, mit Saarkohle beladener Zug, der gen Norden strebt. Schon ist die Zeit des kurzen Bahnhofshalt verstrichen und der Abfahrtpfiff ertönt: Der ICE 883 setzt sich wieder in Bewegung…

    Gruß EGZ

    'Nabend Meinhard,

    ich befürchte, der Schaffner verkauft die Tickets nur gegen Bares. Aber die Sonne scheint, der Zug ist pünktlich, da drückt er sicherlich ein Auge zu und nimmt Dich auch so mit auf die Fahrt! 8)

    Gruß EGZ

    Hallo Silvio,
    die Lärmschutzwände schmälern sowohl in der Realität als auch in der Simulation das Bahnerlebnis: Mittlerweile endet der Blick aus dem Fenster während einer Bahnfahrt sehr häufig (für meinen Geschmack: zu häufig) an einer abweisenden Wand. Dabei war früher der Blick in die Landschaft ein wesentlicher Bestandteil einer entspannten Reise. In der Simulation sind zudem die Wände in den PT-AddOns von wenig überzeugender optischer Qualität.

    Auf der SFS Hannover-Würzburg bin ich real seit einem Vierteljahrhundert immer wieder als Fahrgast unterwegs - neben den Lärmschutzwänden beeinflussen auch die häufigen Tunnelfahrten das Empfinden: Die stetig wechselnden Abschnitte zwischen hell (Landschaft) und dunkel (Tunnel) sind schwierig, wenn man bspw. ein Buch lesen möchte! Aber irgendeinen Preis muss man für das schnelle Reisen bezahlen…

    Gruß EGZ

    Hallo miteinander,
    auf der Schnellfahrstrecke geht es ziemlich eintönig voran…


    Bis Göttingen erfordern die Fahrplanzeiten keine Höchstleistungen. Die LZB hat seit dem nördlichen Portal des Escherberg-Tunnel 220 km/h als zulässige Höchstgeschwindigkeit (Vzul) vorgegeben. Etwa 10 Kilometer weiter kommt es zu einer der wenigen Zugbegegnungen: Der IC 2370 "Schwarzwald" ist morgens gegen zehn Uhr in Konstanz am Bodensee aufgebrochen und wird noch mehr als zwei Stunden benötigen, um sein Reiseziel Hamburg-Altona zu erreichen. Seit Herbst 2007 ist die Zuglok 101 102 mit der "Menschen sind alle gleich"-Folierung im Streckennetz unterwegs.



    An der SFS liegen mehrere Betriebsbahnhöfe, einer davon ist Orxhausen am Kilometer 62. Während ICE 883 auf dem Streckengleis südwärts durchrauscht, befinden sich auf den Bahnhofsgleisen einige Fahrzeuge der DB Netz Notfalltechnik, vermutlich sind diese zu einer Übung ausgerückt. Ein brauchbares Fahrzeugangebot für die Bahnsimulation gibt es nicht, so dass für die schnelle Vorbeifahrt aus der Sicht des ICE-Triebfahrzeugführers die Regel "Hauptsache: Verkehrsrot" gilt.



    Eine weitere Zugbegegnung ergibt sich auf der mehr als einen halben Kilometer langen Rhumebrücke. Entgegen kommt der ICE 72 - ein in Zürich zur Mittagszeit gestarteter ICE 1, der nach Hamburg-Altona reist. In diesem Abschnitt der SFS bündeln sich mehrere ICE- und IC-Linien, die überwiegend die Metropolen Hamburg und Berlin über die Rheintalbahn mit der Schweiz sowie über die Geislinger Steige mit München verbinden.



    In Nörten-Hardenberg rücken Altbau- und Schnellfahrstrecke eng aneinander. Auf einem Abstellgleis ruht sich 203 302 in der Nachmittagssonne vom Tagwerk aus. Die im Sommer 1973 von der Deutschen Reichsbahn als 110 555 in Dienst gestellte Maschine hat bereits einige Metamorphosen durchlebt: Nach fast zwölf Betriebsjahren wurde ein leistungsstärkerer Motor eingebaut und die Lok der Baureihe 112 zugeordnet. Mit der Umzeichnung des DR-Fahrzeugparks wurde daraus Anfang 1992 die Baureihe 202. Nach insgesamt fast 27 Betriebsjahren musterte DB Regio die Lok im Sommer 2002 aus und sie gelangte nach Stendal. Im dortigen Schienenfahrzeugzentrum, dem früheren RAW und heutigem Alstom-Standort erfolgte ein erneuter Motortausch. Nach dieser Modernisierung wurde die Lok in die Baureihe 203 eingereiht und kehrte 2002 in den Betrieb der heutigen DB InfraGo zurück.



    Der ICE 883 lässt die Szenerie links liegen und strebt Göttingen entgegen: Nur noch neun Kilometer muss er bis zum nächsten Halt bewältigen. Die LZB hat bereits die Reduzierung der Vzul auf 160 km/h angekündigt und der Zug baut deshalb Geschwindigkeit ab.



    Gleich entschwindet der ICE 883 für ein, zwei Sekunden unter dem Bovender Deckel. Dieser kurze Tunnel wurde zum Lärmschutz der Anwohner angelegt. Auf der Altbaustrecke hat eine Regionalbahn nach Nordhausen gerade das ehemalige Empfangsgebäude des stillgelegten Bahnhofs Bovenden passiert.

    Demnächst wird die Reise fortgesetzt…

    Gruß EGZ

    Guten Tag,
    nicht wirklich "neu", aber dennoch einen Hinweis wert: Auf meiner Homepage egz.bplaced.net steht ein Großteil der im Sommer 2023 aus dem Angebot entfernten und als "ausgemustert" deklarierten Fahrzeugsets wieder als Download zur Verfügung.

    Hier eine Auflistung der nun wieder verfügbaren Fahrzeugsets:

    • DB 642 168 Elbe-Saale-Bahn
    • PRESS 140 037, 140 038, 140 041, 140 042
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    • DR IC-Wagen Bmz 2190 und Bmz 2194
    • DR IR-Wagen Bimz 2295, Bimdz 8495, Amz 1094, ARkimbz 262.2 und Aimz 261.2
      ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    • DB Fernverkehr-Wagen Am 200.0, ABom 226.1, BDomsb 274.1, Bom 281.0, BCom 242.1, Am 201.1, ABom 222.1, und Bom 280.1
    • DB IC-Wagen Bomz 236.0, Bomz 236.1 und Bomz 236.2
    • DB IC-Wagen Bimz 256.0, Bimz 259.8 und Bimdz 267.8
    • DB IR-Wagen ABimz 265.0, Bimz 256.0, Bimz 259.0, Bimz 259.8, Bimdz 267.0, Bimdz 267.8, Amz 210.0, ABomz 229.1 und Bomz 210.2
    • DB IRE-/RE-Wagen Bimz 546.8 und Bimdz 546.9
    • DB IRE-/RE-Wagen Bimz 546.8 (Bonus)
    • DB Systemtechnik (ex-IR-Wagen) Bim 547.5 und Bimz 259.8
    • DB Systemtechnik (ex-IR-Wagen) Bim 547.5 und Bimz 259.8 (Bonus)

    Wie immer die Empfehlung, ggf. die Anzeige der einzelnen Seiten der Homepage mit F5 zu aktualisieren oder auch den Browser-Cache zu leeren - je nach Browser dauert es einige Zeit, bis der neueste Stand der Website automatisch angezeigt wird.

    Einen schönen Sonntag wünscht
    EGZ

    Guten Abend zusammen!
    Montag, der 19. Juli 2010 - es ist Hochsommer in Deutschland und in allen Bundesländern außer Baden-Württemberg und Bayern sind Sommerferien... Pünktlich ist der ICE 883 um 15.47 Uhr in Hamburg-Altona gestartet und fahrplantreu auf die Minute genau in Hannover Hbf am Gleis 3 zum Halten gekommen. Die Weiterfahrt wird nach dem dreiminütigen Bahnsteighalt um 17.26 Uhr erfolgen. Bei immer noch 27 Grad Celsius Außentemperatur ist der klimatisierte Führerstand nicht der schlechteste Ort zum Verweilen. Ziel des Zuges ist München Hbf, die Schicht des Hamburger Triebfahrzeugführers auf diesem Zug endet allerdings bereits in Fulda - von dort geht es dann für ihn wieder zurück in den Norden, aber das ist eine ganz andere Geschichte...



    Der Blick aus dem Führerstand macht zunächst einsam, aber in weniger als einer Minute kehrt Leben in den Hauptbahnhof der niedersächsischen Landeshauptstadt ein.



    Ein kurzer Arbeitszug strebt auf den Durchfahrtgleisen in Richtung Abstellbahnhof Hannover Pferdeturm (Vorbildfoto) und dabei dröhnt und scheppert es gewaltig! Die Diesellok blickt im Jahr 2010 bereits auf eine abwechslungsreiche 47-jähhrige Lebensgeschichte zurück und gehört dennoch auch im zweiten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends noch nicht zum alten Eisen (Vorbildfoto). Im Hintergrund ist noch ein Metronom-Nahverkehrszug zu erkennen, der auf seiner Fahrt von Uelzen nach Göttingen eine Verschnaufpause von immerhin 22 Minuten in Hannover Hbf einlegt.



    Seinem Kollegen im Metronom-Steuerwagen der Gegenrichtung werden nur 14 Minuten Aufenthalt zugebilligt. Dessen Schublok 146 535 weist seit Mai 2010 eine besondere Beklebung auf, mit der auf die Rizzi-Ausstellung (James Rizzi war ein amerikanischer Pop-Art-Künstler) in Bremen hingewiesen wird. Auch noch im Jahr 2011, ein Jahr nach dem Ausstellungsende, präsentierte sich diese Lok in der farbenfrohen Aufmachung. Die Metronom-Züge jener Relation verkehren in 201 im Regelfall mit sechs Waggons, wobei lediglich der Steuerwagen und der darauf folgende Waggon mit Fahrradabteil Tiefeinsteige aufweisen. Für die Simulation fehlen optisch passende Hocheinsteiger und so wurden diese durch weitere Tiefeinsteiger ersetzt. Links im Bild verlässt gerade eine S5 in Richtung Hameln den Bahnhof. Mit dieser beschäftigen wir uns im folgenden Bild, denn mittlerweile wurden die ICE-Türen geschlossen und der Abfahrauftrag ist erteilt - der ICE 883 kommt ins Rollen.



    Der Vorsprung der S-Bahn schmolz schnell dahin - am Bahnhof Hannover Bismarckstr. wird sie mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h überholt. Anlässlich der Weltausstellung Expo 2000 wurde das S-Bahn-Netz Hannover Ende Mai 2000 in Betrieb genommen. Im Jahr 2010 konnte der zehnte Geburtstag gefeiert werden und man beklebte deshalb die Züge mit einem bunten Luftballon-Signet (Vorbildfoto) im Bereich zwischen Führerstand und Fahrgastraum.



    Mit nun 160 km/h wird der Bahnhof Hannover-Wülfel passiert. Reisezüge halten dort nicht, vielmehr dienen die Gleisanlagen als "Stauraum", wenn beispielsweise ein Zug im Rangierbahnhof Seelze noch nicht aufgenommen werden kann. Im Bild ist ein Autotransportzug der Firma ARS Altmann AG zu sehen, den die 241 004 der Hector Rail am Haken hat. Der Triebfahrzeugführer nimmt gerade seine wohlverdiente Pause und sollte dabei nicht gestört werden. Anschließend wird er den Zug bis nach Bremerhaven befördern, damit die transportierten Neuwagen dort verschifft werden.



    Gerade hat eine S4 den Bahnhof Hannover Messe/Latzen verlassen. Geographisch wohl etwas fragwürdig: Die ostwestfälische Stadt Minden (S4) und das oberbayerischen Garmisch-Partenkirchen (ICE 883) trennen nur wenige Meter… :)



    Bei Rethen (Leine) wird noch zügig ein Kesselwagenzug überholt, der über die Nord-Süd-Altbaustrecke schleichen wird. Vor dem ICE 883 hingegen liegt nun ein Galopp auf der Schnellfahrstrecke, um den nächsten Halt Göttingen zu erreichen.

    Gruß EGZ

    Guten Morgen Silvio,
    viele gute Geburtstagsglückwünsche sende ich Dir: Gesundheit, Freude und Wohlergehen - im neuen Lebensjahr sollen sie ein ständiger Begleiter sein! Genieße den heutigen sonnigen Tag und lasse Dich ordentlich feiern.

    Liebe Grüße sendet Dir
    Ralph,
    der sich gleich wieder um die BR243-Ausstattung des Bw Stralsund kümmert… ;)

    Hallo Cris,
    ich kann immer wieder nur betonen, dass ich Laie bin… ;)

    Erst nach Zulassung bestellen - wie soll das gehen?

    In meiner kleinen Welt könnte man durchaus auch einen Fahrzeugtyp kaufen, welcher bereits von einem Hersteller am Markt angeboten wird. Möglicherweise wären die Erfordernisse für eine Zulassung mit einem solchen Fahrzeug zielstrebiger zu erarbeiten - stattdessen hat man sich offenbar für ein Modell entschieden, welches der Hersteller erst noch entwickeln musste.

    Die resultierende Dauer von der Idee (2013) über die Bestellung (2020 - 17 Züge) bis hin zur immer noch nicht erfolgten Zulassung der seit 2024 vorhandenen ersten Fahrzeuge (es sind wohl mittlerweile vier Züge geliefert…) empfinde ich als "ein bisschen zu lang". Und das Ganze wird gerne als Reaktion auf die steigenden Fahrgastzahlen verkauft - als ob vor mehr als einem Dutzend Jahren irgendjemand verlässlich Fahrgastentwicklungen prognostiziert hätte…

    In dieser "Erfolgsstory" hat man zwar noch nicht einmal einen Zug in den Fahrgastbetrieb bringen können, aber bereits im Januar 2025 weitere 45 Züge bestellt.

    Gruß EGZ